Zimmerling ThomasBei seinem Treffen am 19. Januar in Berlin hat der DPRG Expertenkreis Public Affairs zur Debatte um ein Lobbyregister vorgeschlagen, das EU Transparenzregister als Maßstab für die Entwicklung eines deutschen Lobbyregisters zu nehmen. „Wir fordern ein Lobbyregister in Deutschland, das mit den EU Regularien kompatibel ist“, erklärt Thomas Zimmerling (Foto), Mitglied im Bundesvorstand der DPRG und Pate des Expertenkreises.

Die Teilnehmer der jüngsten Expertenkreis-Sitzung diskutierten ein Thesenpapier, das sich mit der Weiterentwicklung des Public Affairs Berufsstandes beschäftigt. Darin wird unter anderem die Notwendigkeit des Austausches zwischen politischen Entscheidern und Interessenvertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur in Deutschland sondern auch auf EU Ebene betont. Zugleich war sich die Runde darin einig, die Professionalisierung des Berufsstands unter anderem durch die Unterstützung der universitären Ausbildung zu fördern. Für die berufliche Praxis sieht der Expertenkreis die einschlägigen Kodizes und ihre Durchsetzung durch die Verbände und den Deutschen Rat für Public Relations als essentiell an, um für Lobbyingaktivitäten klare Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

Expertenkreis PA 1Die Public Affairs-Professionals des DPRG Expertenkreises trafen sich am 23. November im Basecamp Berlin zum Austausch mit Stephan Becker-Sonnenschein, Geschäftsführer von „Die Lebensmittelwirtschaft e.V.“. Anlässlich seines Impulsvortrags zum Thema „Zucker, Fett und Fleisch – alles verbieten, oder was?“ beschäftigte er sich nicht nur mit aktuellen Regulierungsvorhaben in der Nahrungsmittelindustrie, sondern schlug auch den Bogen zu entsprechenden Bemühungen in der Lobbybranche. Damit hatte Becker-Sonnenschein die anwesenden Public Affairs Professionals und Lobbyisten aus Agenturen und Unternehmen schon vor dem Mittagslunch in lebhafte Diskussionen verwickelt.

Die Kontroverse um die Frage, ob der Entscheidungsprozess von Konsumenten durch staatliche Bevormundung beeinflusst wird, sorgte dafür, dass das Ziel des Warm-Up-Treffens erfolgreich erreicht wurde: Die Teilnehmer konnten sich in der Diskussion kennen lernen und miteinander warm werden.

Der DPRG Expertenkreis Public Affairs (EPA) möchte in Berlin die Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken bieten. Auf einem Warm-Up-Meeting am 23. November wird Stephan Becker-Sonnenschein, Geschäftsführer von „Die Lebensmittelwirtschaft e.V.“, einen Impulsvortrag zum Thema „Zucker, Fett und Fleisch – alles verbieten, oder was?“ halten. Zudem sollen gemeinsam Ideen für die Weiterentwicklung des Expertenkreises Public Affairs diskutiert werden. Thomas Zimmerling (DPRG-Bundesvorstand) und Patrick Herrmann (Young Professional) leiten die Veranstaltung. Weitere Informationen sind hier zu finden.

 

Hoffmann MoritzZimmerling Thomas 3Der DPRG-Arbeitskreis Public Affairs stellt sich in diesem Jahr personell und konzeptionell neu auf. Inhaltlich steht der Austausch über Best Practices, Methoden und Instrumente im Vordergrund. Neben der Diskussion über praktische Fälle im Lobbying darf natürlich auch das Netzwerken nicht zu kurz kommen. Im Arbeitskreis Public Affairs sind traditionell Praktiker aus Unternehmen, Agenturen, Verbänden und NGO vertreten.

„Wichtig ist uns, dass wir auch Praktiker außerhalb von Berlin für eine Mitarbeit gewinnen“, wünscht sich Thomas Zimmerling (Foto re.), Mitglied im DPRG-Bundesvorstand und Pate des Arbeitskreises. „Schließlich findet Lobbying nicht nur in Berlin oder Brüssel statt, sondern auch in Unternehmen und Agenturen in der Fläche.“

Definition

Public Affairs sind das interessengeleitete, strategische Management von Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen im politischen und gesellschaftlichen Umfeld.

Leitbild

Das Leitbild oder auch die Mission formulierte der Arbeitskreis Public Affairs auf einer Klausurtagung im sachsen-anhaltinischen Wendgräben