Zukunft PR 2017 T„Die Zukunft der PR ist für mich …“ – Einen Notizzettel mit diesem noch unvollständigen Satz fanden die Teilnehmer der Ringvorlesung auf ihren Plätzen vor. Denn zum Abschluss der Ringvorlesung „Aktuelle Themen aus PR und Unternehmenskommunikation“ ging es im Rahmen einer Roundtable-Diskussion mit angeschlossenem Worldcafé um die Zukunft der PR. Die Veranstaltung fand am 24. Januar an der Stuttgarter Hochschule der Medien statt.

Im Laufe des Abends füllten sich die noch freien Zettel schnell mit Notizen, denn es gab viele Impulse und Anregungen der Diskutanten, den Satz für sich persönlich zu vervollständigen. Unter der Moderation von Norman Baumgartner blickten Hauke Hannig, Leiter der Unternehmenskommunikation bei ebm-papst, sowie Jens Cornelißen, im aktuellen Jahrgang der „30u30“ und tätig bei der Daimler Fleetboard GmbH, aus der Unternehmensperspektive auf die Zukunft der PR. Veit Mathauer, Geschäftsführer von Sympra, zeigte die Herausforderungen aus Sicht von PR-Agenturen auf und Helena Stehle von der Universität Hohenheim ergänzte die Diskussion um wissenschaftliche Impulse.

Entfesselter Skandal Buchcover 3Am 17. Oktober fand an der Universität Hohenheim die erste PR-Lecture der DPRG Landesgruppe Baden-Württemberg statt. Hanne Detel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaften der Universität Tübingen, sprach zum Thema „Skandalisierung und Empörung – unausweichliche Mechanismen im digitalen Zeitalter?“ und lud dazu ein, über das eigene Online-Handeln zu reflektieren.

Denn ein handfester Skandal kann im digitalen Zeitalter jeden treffen. Einzelpersonen, Unternehmen oder gar ganze Institutionen können betroffen sein. Mehrere Aspekte des digitalen Zeitalters unterstützen dabei, so Detel, die Mechanismen der Skandalisierung und Empörung:

Krisenkommunikation 2016 11 TitelKrisen stellen Unternehmen vor besondere Herausforderungen, die einer besonderen Kommunikation bedürfen. Sie ist alles andere als von der Stange. Vorbereitung und Strategie entscheiden über den Erfolg. Wie man Krisenkommunikation erfolgreich gestalten kann, diskutierten drei Experten auf Einladung der DPRG am 17. November in Mannheim. Gastgeber war das Unternehmen ABB Deutschland, das einen Raum im Kommunikationszentrum zur Verfügung stellte.

Den Aufschlag der Veranstaltung machte Michel Doermer, Kommunikationsberater und Medientrainer bei der Manufaktur für Strategie und Kommunikation. Er stellte ein Krisenmodell und Definitionen vor, als Basis für die Diskussion. Und er schob pointiert provokante Thesen in den Raum: Ist Krisenkommunikation wirklich die Königsdisziplin der Kommunikation? Oder ist es nicht so, dass die Kommunikatoren nur aufwischen dürfen, was irgendwo schiefgegangen ist? Die anschließende Diskussion kam rasch in Fluss.

Audi Tomorrow NowVom regionalen Zeitungsverlag bis hin zum internationalen Automobilkonzern: Digitalisierung stellt Unternehmen jeder Größe vor Herausforderungen. Wie bereits heute Experten aktiv mit dem Thema Digitalisierung im Printbereich umgehen und welche Bedeutung sie Print noch zumessen, erläuterten Peter Rosken von der Audi AG und Stefan Dierkes von SDZ Druck und Medien GmbH bei „Digital rulez – Really?“, einer Gemeinschaftsveranstaltung der DPRG-Landesgruppe Baden-Württemberg und der Wirtschaftsinitiative bwcon am 12. Oktober in Stuttgart.

Peter Rosken ist als Leiter Finanzanalytik, -medien und -veranstaltungen bei der Audi AG unter anderem für den Geschäftsbericht des Konzerns verantwortlich und erlebt hautnah, wie die Digitalisierung die Arbeitsprozesse des Unternehmens verändert. Um es mit den Worten von Audi-CEO Rupert Stadler zu verdeutlichen: „Wir starten die größte Transformation in der Geschichte von Audi: Wir wandeln uns zur digitalen Car Company.“

SWR 2016 Titel18. Oktober, 18.10 Uhr. Pünktlich wie die Maurer und das Maximum der Teilnehmerzahl ausreizend, füllten sie das Foyer des SWR-Funkhauses in der Stuttgarter Neckarstraße: rund 30 Kommunikationsschaffende und –studierende, die einen Blick hinter die Kulissen der Rundfunkanstalt werfen wollen. Fast schon traditionell lud die DPRG-Landesgruppe Baden-Württemberg zu einem Rundgang durch die Studios ein – Gespräche mit Moderatoren und Redakteuren inklusive.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Veit Mathauer, den stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe, übernimmt die Dame vom Besucher-Service. In ihrem Überblick über die Programme von SWR und ARD wird deutlich: Der Südwestrundfunk, das ist mehr als der eigene Lieblingsradiosender, mehr als ein Sendegebiet, das sich nur bis an die Grenzen Baden-Württembergs erstreckt, und mehr als die bekannte Landesschau im Fernsehen.

Produktfehler, ein Anschlag, Havarien, Entführungen, Erpressungen oder Korruption treffen Unternehmen scheinbar plötzlich und „kein Kommentar“ macht alles schlimmer. Wie genau können sich Unternehmen und Organisationen auf Krisensituationen vorbereiten? Welche Strukturen sollten aufgebaut werden? Welche Fallstricke sind zu beachten? Antworten geben drei Experten auf einer Veranstaltung der DPRG-Landesgruppe Baden-Württemberg am 17. November in Mannheim.

Haben Printpublikationen im digitalen Zeitalter noch eine Zukunft? Braucht es überhaupt noch das gedruckte Magazin, die gedruckte Zeitung? Wie wird Content aufbereitet, so dass er für digitale und Printmedien passt, und wie verändern sich hierfür die Prozesse und Aufgabenfelder bei den Publishern? Diese Fragestellung behandelt die DPRG Landesgruppe Baden-Württemberg zusammen mit der SIG Future Business der Wirtschaftsinitiative bwcon in ihrer Veranstaltung am 12. Oktober in Stuttgart.

Das digitale Zeitalter hat neue Möglichkeiten der Skandalisierung und Empörung begründet, die sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen und Institutionen betreffen können. Hanne Detel, Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen, beleuchtet am 17. Oktober auf einer Veranstaltung der DPRG Landesgruppe Baden-Württemberg in Stuttgart deren Mechanismen. Sie wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren, welche Konsequenzen diese Entwicklung für die Kommunikationsarbeit hat, wie diese damit umgehen kann und welche Herausforderungen warten.

Die Digitalisierung beschäftigt derzeit viele PR-Schaffende. Was für digitale Elemente benötigen PR und Marketing wirklich? Wo liegt der Nutzen von Investitionen in Software oder Know-how? Wie kann die Kommunikation Unternehmen helfen, die Veränderungen zu meistern und die Belegschaft mitzunehmen? Antworten auf diese und weitere Fragen soll die Reihe DPRG Digi-Talk geben. Sie startet am Donnerstag, 13. Oktober, um 18.30 Uhr bei der ajando GmbH in Mannheim mit Kurzvorträgen und anschließender Diskussion.

Insbesondere aus dem Bereichen Vertrieb und Marketing, aber auch aus dem Einkauf, Risikomanagement und Mergers & Acquisitions wächst die Nachfrage nach dem Newsmanagement über Kunden und Lieferanten. Daraus ergibt sich die Chance für die Kommunikationsabteilung, als interne Drehscheibe von “News” für verschiedene Anwendergruppen zu agieren.

Pietzko Sylvia„Leider rutscht die Methode der Gewaltfreien Kommunikation oft in die Esoterik-Ecke“, sagt Trainerin Sylvia Pietzko (Foto) zu Beginn des DPRG-Seminars „Win-win dank Empathie – Erfolgreich kommunizieren im Job“ am 22. Juni in Stuttgart. Zu Unrecht, so Pietzko: „Empathische Kommunikation folgt neurobiologisch nachgewiesenen menschlichen Prinzipien – im privaten Bereich genauso wie am Arbeitsplatz. Unser Gehirn macht beispielsweise nur einen geringen Unterschied zwischen körperlichem und psychischem Schmerz. Mein Anliegen ist es, die wertschätzende Kommunikation in die Wirtschaft zu tragen.“

Museum Stuttgart 2016 TitelAm 23. Juni luden die DPRG Baden-Württemberg und das Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart zur bewährten Veranstaltungsreihe „PR vor Ort“ ein. Nach einer lehrreichen und spannenden Führung samt ausgiebigem Blick hinter die Kulissen des Museums am Löwentor erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die Herausforderungen und Besonderheiten eines naturkundlichen Forschungsmuseums. Von Bildung zu Erlebnisausrichtung, von Kinderprogramm zu renommierter Forschung – die Facetten waren vielfältig und luden zu ausgiebigem Austausch beim anschließenden Imbiss ein.

Schick UweAb 15. Juni unterstützt Uwe Schick (48, Foto) als kooptiertes Mitglied den Vorstand der DPRG des Landesverbandes Baden-Württemberg. Er folgt Peter Verclas, der aus beruflichen Gründen den Vorstand nach vielen Jahren sehr erfolgreicher Vorstandsarbeit verlassen hat.

Uwe Schick arbeitete sechs Jahre als Werbetexter, acht Jahre als Unternehmenskommunikator und fünf Jahre als PR-Manager, bevor er 2015 mit SCHiCK! Communications seine eigene Agentur in Wiesloch gründete. Am EC Europa Campus unterrichtet Uwe Schick Unternehmensführung und Agenturarbeit.

 

 

Mathauer VeitSich auf die Metaebene zu begeben und zwischen Aufträgen, Deadlines und Kundenmeetings über Ethik nachzudenken, ist im arbeitsintensiven Alltag einer PR-Agentur nicht leicht. Wie stark das Thema mit alltäglicher Praxis verwoben ist, machte Professor Günter Bentele bewusst.

In der sehr gut besuchten DPRG-Veranstaltung „Moral und Ethik der Kommunikationsmanager“ am 3. Mai in Stuttgart diskutierte der Vorsitzende des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR) über die dünne Grenze zwischen Richtig und Falsch in der PR-Praxis.

Darf die Deutsche Bahn zum Beispiel im Rahmen verdeckter PR-Aktionen Leserbriefe und Online-Foren-Einträge „faken“, wie sie dies 2007/2008 gemacht hat? Oder der Fall ADAC-Publikumspreis „Gelber Engel“ (2013/14): Was genau ist verwerflich daran, die absoluten Abstimmungszahlen nach oben zu korrigieren? Denn häufig gehen ethische Verfehlungen mit rechtlichen nicht überein, meist haben sich die Kommunikationsakteure strafrechtlich nicht schuldig gemacht.

DPRG BaWü Ethik 2016Jeder Jurist, Mediziner oder Journalist kommt im Laufe seines Studiums mit dem Thema Ethik in Berührung. In der PR hingegen ist das Thema nicht ganz so präsent. Dies erklärte Günter Bentele zu Beginn seines Vortrags „Moral und Ethik der Kommunikationsmanager“ am 3. Mai in Stuttgart. Seine These lautet: Die Verantwortung der PR in Bezug auf Ethik wird zunehmen. Bentele ist emeritierter Professor für Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und Vorsitzender des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR). Die DPRG Baden-Württemberg hatte die Veranstaltung organisiert.

DPRG meets dpa TitelAm 25. April 2016 nahmen rund 30 Vertreter der PR-Branche sowie Interessierte anderer Sparten an der von Stefan Hencke (Professor für Marketing an der Hochschule Trier, Vorstand der DPRG Landesgruppe Baden-Württemberg und Geschäftsführer der Convensis Group) organisierten Veranstaltung „DPRG meets dpa: Die Rolle von Nachrichtenagenturen heute und die Strategie der dpa-Gruppe“ teil.

Zum Auftakt der Veranstaltung stellte Ulf Mauder, der dpa-Landesbüroleiter Baden-Württemberg, die Arbeit und die Arbeitsbereiche der dpa im Landesbüro in Stuttgart vor. Bernd Weissbrod, Leiter des Fotografen-Teams der dpa in Baden-Württemberg, gab Einblicke in die Arbeit der Bildredaktion. Die Nachrichtenagentur ist ein wichtiger Bestandteil der Medienlandschaft, die sich in den letzten Jahren stark verändert hat.

Bechstein Peter ConciliusLobbying ist nicht nur intellektuell anspruchsvoll, sondern kann auch richtig Spaß machen. Public-Affairs-Berater Peter Bechstein gab am 7. April in Stuttgart spannende Einblicke in die Welt der politischen Kommunikation und Government Relations.

Sie drehen in irgendwelchen Hinterzimmern am großen Rad der Politik – Peter Bechstein (Foto) von der Concilius AG weiß, was man in Deutschland über die Arbeit von Lobbyisten denkt. Lobby-Arbeit in Deutschland haftet immer noch etwas Geheimnisvolles an. In den USA hingegen ist Lobbying, in Deutschland oft auch „Government Relations“ genannt, nicht nur längst salonfähig, sondern auch ein ganz normales Instrument der unternehmerischen Betriebsführung. „Die Wirklichkeit unserer Arbeit ist viel weniger glamourös und überhaupt nicht skandalisierbar“, sagte der Public-Affairs-Berater bei der gut besuchten DPRG-Veranstaltung „Lobbying war gestern“ im Stuttgarter Hospitalhof.

DRPR LogoDie Deutsche Bahn setzt gefälschte Passantenumfragen ein, um ihr Image zu verbessern. Ein Tramper berichtet in den sozialen Medien darüber, wie er nur mit einer bestimmten Automarke durch Europa reisen will – dahinter stecken der Hersteller und seine Werbeagentur. ThyssenKrupp veranstaltet Pressereisen mit First Class-Flügen: Luxushotels und Safaris inbegriffen. Was darf ein Kommunikationsmanager tun und wo sind ethische Grenzen gesetzt? Antworten gibt Günter Bentele auf einer Veranstaltung der DPRG Landesgruppe Baden-Württemberg am 3. Mai in Stuttgart.

Unternehmen und Organisationen beauftragen immer häufiger Berater, die sie bei der Gestaltung ihrer politischen Außenbeziehungen unterstützen. Ziel ist es, sich bei der Politik Gehör zu verschaffen und eine „sachgerechte“ Ausgestaltung der Rahmenbedingungen zu begleiten. Peter Bechstein, Aufsichtsratsvorsitzender und Leiter des Büros Stuttgart der Concilius AG, gibt auf einer Veranstaltung der DPRG Landesgruppe Baden-Württemberg einen Einblick in deren Arbeit. Diese findet am 7. April im Hospitalhof in Stuttgart statt.

Bischl KatrinDie Pressemitteilung ist noch immer das häufigste Instrument der PR. Trotz ihrer weiten Verbreitung scheinen sich einige Eckpfeiler, insbesondere bei Einsteigern, noch nicht gänzlich herumgesprochen zu haben. Für die Autorin und Dozentin Dr. Katrin Bischl (Foto) Grund genug, diese in einem Buch zusammenzufassen, sie anhand zahlreicher Beispiele vorzustellen und darüber hinaus in die neuen Anforderungen der digitalen Welt einzuordnen.

Welche Punkte gilt es bei einer professionellen Pressemitteilung zu beachten? Welche Fallgruben gibt es? Welche Erwartungen haben die Journalisten? Grundlegende Fragen, die spätestens mit der Erscheinung der zweiten Auflage des Fachbuches "Die professionelle Pressemitteilung – Ein Leitfaden für Unternehmen, Institutionen, Verbände und Vereine", geklärt sein sollten.

vorstand dprg lg ba wueDie DPRG Baden-Württemberg ist ein leistungsfähiges Netzwerk der PR-Branche. Wir vertreten die Interessen von rund 300 Mitgliedern aus dem Südwesten – von Konzernen und großen Unternehmen über den Mittelstand und andere Institutionen bis hin zu PR-Agenturen und Freiberuflern. Wir geben Impulse für professionelle Kommunikation. Und wir schaffen mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten inhaltliche Plattformen. So informieren und vernetzen wir unsere Mitglieder aus Baden-Württemberg.