Vorstandswahl 2017 DPRG Berlin Brandenburg 1Sabine Clausecker ist neue Vorsitzende des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Berufsverbandes der Kommunikation. Die anwesenden Wahlberechtigten der Deutschen Public Relations Gesellschaft im Mercure Hotel MOA in Berlin-Tiergarten votierten auf der Mitgliederversammlung am 16. März einstimmig für die 52-Jährige.

Die Vorständin der Kommunikationsagentur CB.e AG folgt auf den Kommunikations- und Medienberater Steffen Ritter (50), der den Landesverband neun Jahre führte und diesem insgesamt zwölf Jahre angehörte. Als stellvertretende Landesvorsitzende für die Hauptstadtregion wurden die Kommunikations-Designerin Claudia von Löwenthal (60) und André Puchta (34), Direktor Kommunikation am Friedrichstadt-Palast, gewählt.

Die DPRG Landesgruppe Berlin-Brandenburg lädt für den 16. März zur Mitgliederversammlung in Berlin ein. Auf der Agenda steht unter anderem die Wahl eines neuen Landesvorstandes. 2017 wird sich die Landesgruppe verstärkt mit den Themenfeldern der Digitalen Transformation beschäftigen. Deshalb wird Björn Stecher, stellvertretender Geschäftsführer der Initiative D21 e.V. aus Berlin, zu Beginn der Mitgliederversammlung eine Keynote halten. Thema: "Politik und Gesellschaft: Meinungsbildung braucht 2017 zwingend Digitalkompetenz“. Weitere Infos zur Veranstaltung sind hier zu finden.

2017 gilt als Superwahljahr, denn in diesem Jahr werden sowohl der Bundespräsident als auch der neue Bundestag sowie drei Landtage gewählt. Zudem wird es möglicherweise in Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein neue Regierungsbündnisse geben, da die etablierten Parteien immer mehr an Zustimmung verlieren und die AfD als „Frustpartei“ viele Neuwähler hinzugewinnt. Das stellt sowohl die Politik als auch die Medien vor neue Herausforderungen. Gemeinsam mit dem Tagesspiegel möchte die DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg für den 27. Februar zu einer Diskussion mit prominenten Gästen einladen.

Wie sehen die Kommunikationsstrategien der großen Koalition in den wählenden Ländern und im Bund aus? Welche zukünftigen Herausforderungen erwarten die Politik und die Medienwelt? Welche Strategien gibt es gegen Populisten und Populismus?

DPRG Social BotsDie Schlagzeilen der letzten Monate haben unser Vertrauen in die kommunikative Onlinewelt stark erschüttert. Social Bots und Fake News sollen uns den Brexit und Donald Trump beschert haben. Aber was genau sind eigentlich Social Bots und welche Arten von Bots gibt es? Antwort auf diese und viele weitere Fragen gab am 22. Februar der Experte Giovanni Bruno, DPRG-Mitglied und Inhaber einer Digitalagentur. „Hinter allen Bots und Fake News stecken Menschen, die diese digitalen Armeen züchten, steuern und damit gefälschte Informationen und Meinungsklima verbreiten. Dabei sehen die transportierten Medien meist verblüffend echt aus, wie etwa Kopien der Tagesschau oder vom Spiegel.“ 

Die DPRG setzte mit dieser morgendlichen Veranstaltung ihre EarlyBird-Reihe fort. Der Einladung ins Berliner Spreegold sind viele Mitglieder und Interessierte gefolgt. Bruno verwies auf Informations- und Erklärungsgrafiken und spricht über die Entwicklung und Steuerung von Social Bots. „Bots erkannte man auf Twitter häufig an der hohen Frequenz der Postings. Heutzutage wird nur wenige Male pro Tag gepostet, was einen erschreckenden Lerneffekt aufzeigt: Programmierer und Bots reagieren auf Reaktionen mit Anpassungen und entwickeln damit eine Immunität gegen automatisierte Alarmsysteme, wie das von Facebook“.

Die Schlagzeilen der letzten Monate haben das Vertrauen in die kommunikative Onlinewelt erschüttert. Social Bots und Fake News sollen Brexit und Donald Trump beschert haben. Was sind Bots und welche Arten von Bots gibt es? Welche Bot-Netzwerke gibt es und was sind sie imstande zu tun? Wie entstehen Fake News und wer steht dahinter?

Der Experte Giovanni Bruno wird am 22. Februar in dem EarlyBird Format der DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg darüber aufklären, woher Social Bots kommen und wie sie programmiert und gesteuert werden. Ein weiteres Gesprächsthema ist die Frage, welche Chancen in legalen Bots als Startpunkt für eine Stakeholder-Kommunikation in den Social Medien stecken. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden.

 

Für den 8. November hatte der Vorstand der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg zu einer kulinarisch flankierten Podiumsdiskussion in das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin eingeladen. Im Gespräch mit dem dortigen Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Michael Niemann, berichtete Uwe Schmitt von seinen Erfahrungen als Journalist in Japan. Diese Fragen interessierten die zwölf TeilnehmerInnen der Veranstaltung besonders: Wie funktioniert man als ausländischer Journalist in Japan? Wie funktioniert Journalismus in Japan überhaupt?

Uwe Schmitt kennt die Antworten darauf wie kein anderer. Er war ab 1990 für sieben Jahre Ostasien-Korrespondent der "FAZ" mit Sitz in Tokyo, danach für "Die Welt" in Washington. Und er ist jetzt wieder in Berlin als Reporter der "Welt"-Gruppe im Einsatz. Der Abend machte deutlich: Schmitt hat sich in seiner Zeit in Tokyo nicht nur in unzähligen Artikeln mit Land und Leuten tiefgehend auseinandergesetzt, sondern auch in Büchern das "japanische Abenteuer" beschrieben und sich als profunder Kenner Japans einen Namen gemacht.

Wie funktioniert man als ausländischer Journalist in Japan? Wie funktioniert Journalismus in Japan überhaupt? Antworten auf diese Fragen wird Uwe Schmitt am 8. November auf einer Podiumsdiskussion in Berlin geben. Veranstalter ist die DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg.

Schmitt war sieben Jahre Ostasien-Korrespondent der „FAZ“ mit Sitz in Tokio, danach für „Die Welt“ in Washington, und ist jetzt wieder in Berlin tätig als Reporter der „Welt“-Gruppe. Er hat sich in seiner Zeit in Tokio nicht nur in unzähligen Artikeln mit Land und Leuten auseinandergesetzt, sondern auch in Büchern das „japanische Abenteuer“ beschrieben und sich zum profunden Kenner Japans entwickelt. Im Gespräch mit dem Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin, Michael Niemann, wird Uwe Schmitt an seinen Erfahrungen und Abenteuern teilhaben lassen.

Weitere Infos zur Veranstaltung sind hier zu finden.

 

Wie lassen sich die zukünftigen Rollen und Aufgaben von Community- und Social-Media-Managern beschreiben? Auskunft gibt Florian Zühlke, Head of Content & Community Management bei Torben, Luci und die gelbe Gefahr (TLGG), am 11. Oktober in Berlin. Veranstalter ist die DPRG Landesgruppe Berlin-Brandenburg. TLGG ist eine Agentur für digitales Business mit Sitz in Berlin. Seit Anfang 2015 ist die knapp 130-köpfige Agentur in Partnerschaft mit den internationalen CRM-Spezialisten RAPP Teil des Omnicom-Netzwerks. Weitere Infos zur Veranstaltung sind hier zu finden.

Mehr und mehr verschwinden die Grenzen zwischen realer und analoger Welt, denn wir integrieren zunehmend digitale Anwendungen in unser Leben und schaffen damit eine neue Wirklichkeit, die „Infosphäre“, um unseren Alltag zu bewältigen. Das Smartphone ist die Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Ohne das Smartphone ist die mobile Kommunikation nicht möglich. Orte werden zum Beispiel mit Augmented oder Virtual Reality, Bezahldiensten, Medien-Einspielungen, Audio- und Video-Guides oder Navigation zu einem interaktiven Mittelpunkt des mobilen Anwenders. Sogar ein ganzer Museumsverbund, eine Zeitung oder ein Magazin, ein komplexes überregionales Produkt oder ein Projekt, ein Festival oder eine ganze Stadt, eine Region, ein Bundesland können in einen analog-digitalen Erlebnisraum verwandelt werden.

DPRG Berlin Sommerfest 2016 TDer Einladung zum Sommertreff der DPRG Landesgruppe Berlin-Brandenburg am 28. Juni folgten 50 Mitglieder. In heiterer, sommerlicher Abendstimmung konnte der Landesgruppenvorsitzende, Steffen Ritter, zahlreiche neue Mitglieder willkommen heißen. Der anregende und unterhaltsame Abend auf der Terrasse des Teehauses im Englischen Garten bot somit eine ganz eigene und Generationen übergreifende Möglichkeit der Begegnung und des fachlichen Austauschs.

Eine exquisite und very british angehauchte kulinarische Grundierung sowie ein spektakulärer Blick in den bunten Garten machten auch diesen Sommertreff wieder zu einem unvergesslichen Ereignis.

Digital Leadership 2016 TitelWie gelingt Kommunikation im digitalen Zeitalter? Es ist keine Frage von „oben“ oder „unten“ – diese Erkenntnis nahmen die 80 Teilnehmer einer Veranstaltung am 3. März im Orangelab in Berlin mit. Wie kann „Digital Leadership“ künftig definiert und wie Mitarbeiter- und Führungskräftekommunikation gesteuert werden? Experten gaben Einblicke in eine neue Kommunikationskultur. Veranstalter waren die DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg und die Agentur CB.e.

DPRG Berlin Factory 6 TitelWerkbänke gab es für die rund 20 Mitglieder der DPRG Landesgruppe Berlin-Brandenburg in der Berliner „Factory“ nicht zu besichtigen. Dafür eine lehrreiche Begegnung mit den Schöpfern der Industrie 4.0. Der 2014 gegründete, mittlerweile international bekannte Gründercampus auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei bietet auf rund 20.000 Quadratmetern Bürofläche, auf denen junge Startups ihre Ideen entwickeln und mit etablierten Unternehmen aus der „Old Economy“ teilen können.

Profitieren sollen davon beide Seiten, wie Lutz Kampfmann, Marketingchef der Factory, den Gästen erklärte: „Wir verstehen uns als Plattform, die Startups und Konzerne zusammenbringt.“ Die Geschäftsmodelle verändern sich seit Jahren radikal und schnell. Internetkonzerne wie Google dringen in die Reviere der klassischen Autobauer ein. Der US-E-Mobil-Pionier Tesla wird mit eigener Batterietechnik vom Autobauer zum Energielieferanten - und so weiter, so Kampfmann. Wenn die industriellen „Saurier“ gegenüber dieser neuen Konkurrenz bestehen wollen, brauchen sie neue Ideen.

„Explosion“ und „Disruption“, man spricht von „radikalem Umdenken“ – das Wording rund um die Digitale Transformation und Mitarbeiterführung klingt nach Revolution. Welche Folgen hat die Digitalisierung auf die Kommunikationsstrukturen in Organisationen? Wie sieht die Praxis aus? Wie schafft man eine neue Kommunikationskultur? Wie kann man mit Verunsicherung durch die Veränderungen umgehen? Welche neuen Kommunikationstools sind zielführend, welche Kompetenzen sind Erfolgsfaktoren? 

Vorstand DPRG Berlin BBDer neu gewählte Landesvorstand Berlin der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg tritt seine Arbeit an.

Vorne, von links: Steffen Ritter (wiedergewählter Landesvorsitzender), Susann Morgner, Sabine Clausecker (stellvertretende Landesvorsitzende), Christian H. Schuster.
Hinten, von links: Gerhard Mahnken, Thomas Scharfstädt, Janine Engel.

In den Hauptausschuss der DPRG wurden als Vertreterinnen und Vertreter Berlin/Brandenburgs Dr. Maria Borgmann, Astrid Drabant-Schwalbach und Thomas Scharfstädt gewählt.