Forum IK April 2016 Titel„Die Zeiten der Abgrenzung sind vorbei," brachte es Elizabeth Manolagas auf den Punkt. In ihrem spannenden Vortrag beim Forum IK am 27. April in Hamburg brach die Leiterin der internen Kommunikation der ING DiBa Bank eine Lanze für die integrierte Kommunikation. Den Teilnehmern des Forums stellte sie das neue Integrationskonzept der Bank vor.

Veranstaltet wird das Forum IK vom Arbeitskreis interne Kommunikation der DPRG in Kooperation mit der Hamburger IK-Agentur Montua & Partner. Viermal jährlich werden im Forum Top-Trends der internen Kommunikation beleuchtet und in Vorträgen sowie Workshops vertieft. Diesmal gingen die Teilnehmer des Forums der Frage nach, ob integrierte Kommunikation wirklich noch ein Trend ist oder doch schon ein alter Hut.

Innen und außen lassen sich nicht trennen

Für Manolagas ist die Antwort klar: Integrierte Kommunikation ist Trend. Innen und außen lasse sich heute nicht mehr trennen. Zudem seien die Anforderungen und Erwartungen an die Unternehmenskommunikation insgesamt so komplex, dass die Integration nicht nur inhaltlich, sondern auch budgetär sinnvoll sei.

Statt sich auf bekannten Pfaden zu bewegen oder an den Newsroom-Konzepten der Presselandschaft zu orientieren, setzt die ING DiBa künftig auf verzahnende Funktionen. Mit zwei Praxisbeispielen illustrierte Manolagas, wie die integrierte Kommunikation bei der ING DiBa im Alltag funktioniert.

Mit Blick auf die Elbe, die sich an diesem Tag mal sonnig, mal verregnet zeigte, vertieften die Teilnehmer des Forums dann in Workshops das Thema. Dabei wurden neben den Fragen zur Reorganisation bei der Integration und den realen Umsetzungen im Arbeitsalltag auch die Erfolgsfaktoren für eine effektive integrierte Kommunikation diskutiert.

Integrierte Kommunikation ist kein starres Konzept

In der abschließenden Panelrunde stellten die Workshopteilnehmer ihre Ergebnisse vor. Einig waren sich alle, dass integrierte Kommunikation kein einheitliches, starres Konzept ist, das über alle Organisationen gegossen werden kann. Sowohl die Firmenkultur, als auch die Vernetzungsbereitschaft der Menschen spielen eine zentrale Rolle für die Ausgestaltung.

„Integrierte Kommunikation ist sehr variantenreich“, fasste Heiko Sulimma, Organisationsentwickler und Senior-Berater bei Montua & Partner zusammen. Aus den Workshops berichtete er, dass deutlich wurde, welch wichtige Rolle für die integrierte Kommunikation die Führungskräfte spielen, sowohl als Rezipienten, wie auch als Treiber der Kommunikation.

Mit Blick auf die Erfolgsfaktoren hatte Elizabeth Manolagas von der ING DiBa dann noch einen Praxistipp parat: „Eine gute Analyse ist die Basis, zu gucken, wie die Erfahrungen in anderen Firmen sind. Und im eigenen Unternehmen die Menschen sowie deren Bedürfnisse ins Zentrum stellen.“

Sie interessieren sich für die Teilnahme an kommenden Forum IK Veranstaltungen? Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie sich auf den Einladungs-Verteiler setzen lassen. Die nächsten Forum IK Veranstaltungen finden am 7. September und 8. November statt.

Auf bald in Hamburg!

Autorin: Andrea Montua ist Geschäftsführende Partnerin von Montua & Partner, Hamburg.