Management Tools Unternehmenskommunikation 2Durch die steigende Komplexität und Aufgabenvielfalt der Unternehmenskommunikation wird der Einsatz standardisierter Management-Tools für Kernprozesse wie Planung, Umsetzung und Analyse der Kommunikation unverzichtbar. Neun von zehn befragten Kommunikationschefs bestätigen dies in einer aktuellen Studie und fügen hinzu, dass Tools ein Teil des Wissens und Könnens von Kommunikatoren sein sollten. Bislang ist die praktische Nutzung von einheitlich dokumentierten Methoden wie Zieleradar, Themenpyramiden, Persona-Analysen und Szenariotechniken allerdings nur schwach. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der DPRG unterstützten Studie der Universität Leipzig und der Unternehmensberatung Lautenbach Sass. In der weltweit ersten Studie zum Thema wurden insgesamt 383 Kommunikatoren in Leitungsfunktion befragt. 

DPRG GIZ 2018 2Am 18. September war der DPRG Arbeitskreis Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung bei der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn zu Gast. „Kommunikative Herausforderungen eines international tätigen Bundesunternehmens“ lautete das Schwerpunktthema. Dr. Sabine Tonscheidt, Leiterin Unternehmenskommunikation der GIZ, stellte die Struktur der Unternehmenskommunikation in der GIZ vor und legte die kommunikativen Herausforderungen des Unternehmens dar. Kerstin Rapp, Leiterin Kommunikationsstrategie, gab einen Überblick über das Kommunikationsmanagement der GIZ und erläuterte seine zentralen Elemente.

Lufthansa Newsroom 1Am 1.Juni war der DPRG Arbeitskreis Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung bei der Lufthansa Group in Frankfurt am Main zu Gast. Das Schwerpunktthema lautete dieses Mal „Kommunikationsmanagement zwischen strategischer Planung und Ad hoc-Kommunikation“.

Andreas Bartels, Leiter Unternehmenskommunikation der Lufthansa Group, berichtete von der Einführung des Newsroom-Konzepts und den damit zusammenhängenden Veränderungsprozessen. Christoph Meier, Leiter Strategy, Planning & Operations, stellte die Evaluation im Newsroom vor und präsentierte zentrale Kennzahlen. Martin Leutke, Leiter Media Relations, und Stefanie Stotz, Leiterin Interne Kommunikation, führten durch den Newsroom und erläuterten den Redaktionsprozess.

Lufthansa Newsroom 2Am 1. Juni war der DPRG Arbeitskreis Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung bei der Lufthansa Group in Frankfurt am Main zu Gast, die ihr Newsroom-Konzept vorstellte. Neben der Lufthansa setzen auch andere Großkonzerne wie Siemens, Deutsche Post und Daimler Newsrooms in der Unternehmenskommunikation um.

Das Organisationsmodell unterscheidet sich in der Praxis je nach Zielsetzung und Bedarf vom theoretischen Modell. Auch das Konzept der Lufthansa offenbart seine Besonderheiten.

Der DPRG Arbeitskreis Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung lädt für den 1. Juni zu einem Meeting bei der Lufthansa-Group in Frankfurt am Main ein. Nach einem Impuls-Vortrag von Andreas Bartels, Leiter Unternehmenskommunikation der Lufthansa Group, werden Christoph Meier (Leiter Strategic Planning & Operations), Martin Leutke (Leiter Media Relations) und Stefanie Stotz (Leiterin Internal Communication) in weiteren Vorträgen die integrierte Kommunikation und den Einsatz des Newsrooms bei der Lufthansa erläutern.

Weitere Informationen sind hier zu finden.

Newsroom 2017 1Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei der Kommunikation für einen Verband? Welche Vorteile bietet ein Newsroom in der Praxis? Wie steigert man durch Themenmanagement die Akzeptanz beim Verbraucher? Antworten gab es auf dem Meeting des DPRG Arbeitskreises Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung am 9. März beim Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Der GDV vertritt rund 450 Mitgliedsunternehmen mit 529.000 Beschäftigten. Das Schwerpunktthema des Meetings lautete „Neuorganisation der Kommunikation und Themensteuerung“.

Christoph Hardt, Leiter Kommunikation des GDV, schilderte die Veränderungen in der Kommunikation beim GDV seit seinem Amtsantritt. Ulrike Pott, Leiterin Themenmanagement, gab den Teilnehmern einen Einblick in den Newsroom und stellte die Themenorganisation beim Verband anhand der Kampagne „Du lebst 7 Jahre länger, als du denkst“ vor. Daniela Röben, verantwortlich für die Mitgliederkommunikation, erläuterte die Besonderheiten der internen Kommunikation und die Abstimmungsprozesse zwischen GDV und Unternehmen.

Rolke Lothar Sass Jan ErikWas leistet ein Newsroom?

Der Corporate Newsroom ist eine prozessbasierte Organisationsform. Sie orientiert sich an der Content-Produktion im Journalismus. Die Organisation richtet sich nach Themen, statt nach Kanälen. Alle relevanten Informationen zu einem Thema laufen bei dem zuständigen Themenverantwortlichen zusammen. Das vermeidet doppelte Recherche und nutzt die Themenexpertise des Mitarbeiters. Den Themenverantwortlichen stehen Kanalverantwortliche gegenüber, die in Absprache mit den Themenmanagern für die zielgruppengerechte Aufbereitung in ihrem Kanal sorgen. Das direkte interne Feedback im Newsroom kann sich positiv auf die Qualität und Flexibilität der Content-Erstellung auswirken.

Der Arbeitskreis Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung lädt zu einem Meeting beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin ein. Christoph Hardt, Leiter Kommunikation des GDV, wird in seinem Impulsvortrag die Neuorganisation der Verbandskommunikation mit Blick auf die Einbindung der Mitgliedsunternehmen erläutern. Ulrike Pott, Leiterin Themenmanagement des GDV, stellt in einem weiteren Beitrag die Themensteuerung des Verbands vor. Die Veranstaltung findet am 9. März statt. Weitere Informationen zum Meeting sind hier zu finden.

 

Kommunikationssteuerung BuchcoverEine vollständige (alleinige) Abhandlung zu dem Aspekt der Kommunikationssteuerung verblüfft im ersten Moment. Denn gewöhnlich lesen wir darüber im Zusammenhang mit Controlling oder Kampagnen. Die Frage ist also: Rechtfertigt „Steuerung“ als ein alleiniges Thema eine eigene und zusammenfassende Darstellung? Wir finden eine erste Antwort, wenn wir uns die Inhaltsübersicht ansehen und uns mit der Herausgeberschaft und den Autoren befassen.

Die beiden Herausgeber, Lothar Rolke und Jan Sass, der eine Hochschulprofessor, der andere Inhaber einer renommierten Beratungsgesellschaft, verantworten derzeit den 2002 gegründeten Facharbeitskreis „Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung“ der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG).

So lag es nahe, mit dem über die Jahre angesammelten Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen. Das Buch passt gut in die Zeit, weil es auf die sehr differenzierenden Bedingungen der digitalen Gesellschaft eingeht. Die Autoren der insgesamt 25 Beiträge gehören mehrheitlich dem Facharbeitskreis als Mitglied an oder waren in den anderen Fällen in ihren Unternehmen Gastgeber für den Arbeitskreis.

Rolke Lothar Sass Jan Erik1. Wodurch unterscheiden sich Digitalstrategie und Digitalisierungsstrategie?

Die Digitalstrategie ist der Rahmen für Ziele, Vorgehensweisen und marktbezogene digitale Aktivitäten. Sie beschreibt Wettbewerbsvorteile einer Digitalisierung und definiert, welche Produkte und Services welchen Zielgruppen über welche digitalen Kanäle angeboten werden. Dazu entwirft sie einen Zukunftshorizont. Die Digitalisierungsstrategie beschreibt das konkrete Vorgehen im Prozess der digitalen Transformation: Was soll digital werden? Welche Prioritäten werden gesetzt? Wie sollen die Mitarbeiter mitgenommen werden, und welche Kompetenzen sind zu entwickeln?

Kommunikationssteuerung BuchcoverNeue Impulse für die Kommunikationsplanung und –prüfung bietet das Buch „Kommunikationssteuerung“ von Lothar Rolke und Jan Erik Sass. Das Buch behandelt in 25 Beiträgen von Autoren aus Wissenschaft und Praxis die wichtigsten Fragen zur erfolgreichen Steuerung von Unternehmenskommunikation in der Praxis und schließt dabei die Grundlagendiskussion um Kommunikation als Wertschöpfung ein.

Kommunikationssteuerung wird hier als zielorientierter Managementprozess gezeigt, der einen fortlaufenden Dialog und die kontinuierlichen Daten ebenso erfordert wie persönliche Kommunikations- und Managementkompetenz. Neben einigen theoretisch angelegten Beiträgen bietet das Buch eine Vielzahl von Praxisbeispielen.

AK Kommsteuerung 2016 1 TitelWelche Rolle hat die Unternehmenskommunikation bei der digitalen Transformation? Welche Werte und Erfolgsfaktoren sind dabei wichtig? Am 1. September war der DPRG Arbeitskreis Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung bei der Otto Group in Hamburg zu Gast. Thomas Voigt, Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation des Unternehmens, zeigte, dass die digitale Transformation vor allem mit einem internen Kulturwandel verbunden sein muss. Kerstin Pape, Leiterin Onlinemarketing, gab in ihrem Vortrag einen Überblick über die Möglichkeiten des Data Driven Online Marketing im Unternehmen.

AK Kommunikationssteuerung 2016 02 1Worin bestehen die Herausforderungen des Stakeholder-Managements? Wie wirkt sich die Zusammensetzung der Stakeholder auf die Kommunikation aus? Welche Anforderungen stellt das Stakeholder-Management an das Kommunikations-Controlling? Diese und andere Fragen wurden beim Treffen des DPRG-Arbeitskreises Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung am 11. Februar bei der Fraport AG in Frankfurt diskutiert.

Welchen Beitrag zum Erfolg einer Unternehmung leistet Kommunikation? Wie ist der Dialog mit internen und externen Stakeholdern effektiv auf die Unternehmensziele hin auszurichten? Wie kann die Wirkung von Kommunikation verursachungsgerecht gemessen werden?

Die Suche nach Antworten auf diese Fragen und die Absicht, die Initiativen zur Einbindung der Unternehmenskommunikation in den Wertschöpfungsprozess zu bündeln, veranlasste die DPRG 2002 zur Gründung des Arbeitskreises "Wertschöpfung durch Kommunikation". Damit verbunden war die Absicht, die Professionalisierung des Kommunikationsmanagements in Deutschland voranzutreiben.

Ein gemeinsames Symposium von DPRG und GPRA gab 2004 den Startschuss für die breite Diskussion des Themas Kommunikations-Controlling in Deutschland. 2005 erschien der Sammelband "Wertschöpfung durch Kommunikation" (herausgegeben von Jörg Pfannenberg und Ansgar Zerfaß), der den damaligen Stand der Diskussion zusammenfasst. Das Buch ist 2010 in aktualisierter Fassung erschienen.