Hoffmann MoritzZimmerling Thomas 3Der DPRG-Arbeitskreis Public Affairs stellt sich in diesem Jahr personell und konzeptionell neu auf. Inhaltlich steht der Austausch über Best Practices, Methoden und Instrumente im Vordergrund. Neben der Diskussion über praktische Fälle im Lobbying darf natürlich auch das Netzwerken nicht zu kurz kommen. Im Arbeitskreis Public Affairs sind traditionell Praktiker aus Unternehmen, Agenturen, Verbänden und NGO vertreten.

„Wichtig ist uns, dass wir auch Praktiker außerhalb von Berlin für eine Mitarbeit gewinnen“, wünscht sich Thomas Zimmerling (Foto re.), Mitglied im DPRG-Bundesvorstand und Pate des Arbeitskreises. „Schließlich findet Lobbying nicht nur in Berlin oder Brüssel statt, sondern auch in Unternehmen und Agenturen in der Fläche.“

Professionalisierung des Berufsstands der Lobbyisten

Der inhaltliche Fokus der Arbeit soll in diesem Jahr auf der Professionalisierung des Berufsstands der Lobbyisten liegen. Von daher werden die Arbeitskreis-Mitglieder über Werte, Standards und Regeln diskutieren. Neben dem Austausch mit kritischen Stakeholdern plant das Organisations-Team auch, mit verwandten Verbänden wie der degepol Ideen anzustoßen und voranzutreiben.

Die erste inhaltliche Positionierung des Arbeitskreises entsteht nicht im Hinterzimmer, sondern wird unter der Partizipation aller AK-Mitglieder diskutiert. Dazu will der Arbeitskreis die der DPRG zur Verfügung stehenden Medien wie „tixxt“, aber auch persönliche Treffen nutzen. Da der Arbeitskreis eine beratende Funktion für den DPRG-Bundesvorstand ausübt, sollen dort möglichst alle Akteure der Public-Affairs-Disziplin vertreten sein.

„Wir möchten der DPRG in den vielfältigen Branchendiskussionen eine Stimme geben und durchaus auch progressive Ansichten einbringen“, erklärt Philipp Moritz Hoffmann vom Orga-Team. „Wir beraten den DPRG-Bundesvorstand in allen Fragen zum Thema Lobbying und unterstützen bei Stellungnahmen unter anderem auf europäischer oder Bundesebene.“

Kontakte nach Österreich und in die Schweiz geknüpft

Darüber hinaus sind erste Kontakte nach Österreich und in die Schweiz geknüpft, um von den dortigen Erfahrungen im Bereich Lobbyregulierung zu profitieren. Bereits im letzten Jahr gab es dazu eine Podiumsdiskussion auf dem ZukunftsForum der DPRG an der FH Gelsenkirchen.

Voraussetzung für eine Mitarbeit im Arbeitskreis Public Affairs ist die Mitgliedschaft in der Deutschen Public Relations Gesellschaft. Zugelassen sind aber auch Gastmitglieder, die pro Sitzung einen Beitrag von 20 Euro entrichten. Der Arbeitskreis trifft sich zirka vier Mal im Jahr.

Interessenten für den Arbeitskreis Public Affairs dürfen sich gerne Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an Philipp Moritz Hoffmann wenden. Damit auch sensible Themen angesprochen und diskutiert werden können, sind neue Mitglieder gebeten, eine Vertraulichkeitserklärung abzugeben.

Ansprechpartner:

Philipp Moritz Hoffmann ist bei dem Darmstädter Energieversorger Entega für die Beziehungen zwischen dem Unternehmen und kommunalen Gebietskörperschaften zuständig. Zudem ist er Geschäftsführer der Regionalen Energiegemeinschaft Südhessen.

Thomas Zimmerling ist Director of Corporate Communications bei Berner (Künzelsau) und Mitglied des DPRG-Bundesvorstands.

Anmerkung: Dieser Beitrag wurde erstmals in der Print-Beilage des DPRG Journals zum PR REPORT 03/2016 veröffentlicht.