Communication Benchmarking 2017Die zweite Welle des Communication Benchmarkings startet im Sommer 2019. Budgets, Personalressourcen und Strukturen der Unternehmenskommunikation werden damit vergleichbar gemacht. Das Benchmarking schafft eine bisher einmalige Transparenz über Branchenstandards. Interessierte Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz können sich bis zum 31. Mai anmelden.

Die Communication Benchmarking Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst hohe Transparenz zu Budgets und Personalressourcen sowie Strukturen in der Unternehmenskommunikation zu schaffen. In Zeiten von Effizienzprogrammen und Restrukturierungsmaßnahmen verschärft sich der Wettbewerb um Ressourcen. Belastbare Daten werden für die Unternehmenskommunikation daher immer wichtiger, um den eigenen Ressourcenbedarf gegenüber dem Management nachvollziehbar zu begründen. 

Die erste Welle des Communication Benchmarkings fand vor zwei Jahren statt. 40 Unternehmen haben sich daran beteiligt. „Erstmalig konnten wir Daten zu Budgets, Personalressourcen und Strukturen der Unternehmenskommunikation erheben und vergleichbar machen. Damit haben wir einen Meilenstein in der Kommunikationsbranche erreicht“, betont Professor Ansgar Zerfaß, Lehrstuhlinhaber für Strategische Kommunikation an der Universität Leipzig und wissenschaftlicher Kopf hinter der Benchmarking Initiative.

Das Communication Benchmarking bietet einen konkreten Nutzwert für die teilnehmenden Unternehmen: Die Ergebnisse können bei Verhandlungen mit dem Vorstand oder als Argumentation gegenüber externen Beratern eingesetzt sowie zur organisatorischen Weiterentwicklung der Unternehmenskommunikation genutzt werden.

Die Initiative wird von der Günter Thiele Stiftung für Kommunikation & Management getragen. Die Idee für das Projekt entstand aus dem Kreis mehrerer Unternehmen. Angestoßen von Christoph Zemelka, damals Leiter Unternehmenskommunikation der Robert Bosch GmbH, hat sich im Jahr 2016 ein Arbeitskreis zusammengefunden: Vertreter von Bosch, BASF und Siemens haben mit wissenschaftlicher Begleitung durch Professor Zerfaß das Konzept für ein Benchmarking erarbeitet. Christoph Lautenbach und Jan Sass haben das Konzept als Projektpartner maßgeblich mitentwickelt und die Studie 2017 erstmalig durchgeführt.

Foto: Ergebnis-Workshop mit teilnehmenden Unternehmen der ersten Welle am 1. März 2017 bei Thyssenkrupp in Essen.