Höhne Sybille 3Zimmerling Thomas 2Am 24. Juli ist es soweit – dann findet in Berlin der offizielle Gründungsworkshop des DPRG Arbeitskreises Akzeptanzkommunikation statt. Das Kommunikationsfeld Akzeptanzkommunikation spielte bisher in der DPRG als eigenes Thema kaum eine Rolle. Das hat sich mit einer Veranstaltung Ende Juni 2017 und dem TakeOff der DPRG-Arbeitskreise im Januar 2018 geändert. Die Initiatoren des zukünftigen AK stellten fest, dass es großes Interesse gibt, sich zum Thema auszutauschen. Das DPRG Journal hat auf dem DPRG ZukunftsForum 2018 in Hamburg mit den Gründungsmitgliedern Sybille Höhne (li.) und Thomas Zimmerling (re.) gesprochen. Beide sind Mitglieder des DPRG-Bundesvorstands.

DPRG Journal: Es wird einen DPRG Arbeitskreis Akzeptanzkommunikation geben: Warum jetzt, warum dieses Thema?

Sybille Höhne: Den Anstoß gab eine Anfrage von Ulf Mehner, der Mitglied unserer Landesgruppe ist, ob das in der DPRG ein Thema ist. Damit rannte er bei mir offene Türen ein. Bei Großprojekten habe ich mich immer gefragt, warum die Kommunikation nicht von Anfang an bedacht wurde und die Stakeholder mit ins Boot geholt wurden. Wir haben dann Thomas Zimmerling vom Bundesvorstand für den AK gewinnen können. Im letzten Jahr hatten wir eine Auftaktveranstaltung in Berlin mit rund 50 Teilnehmern gemacht. Viele hatten uns angesprochen und gesagt, dass sie gerne beim AK mitmachen würden. Dann hatten wir den Arbeitskreis auf dem DPRG Take-off im Januar vorgestellt, was die Sache zusätzlich befeuerte.

Thomas Zimmerling: Aus der Veranstaltung und den Ergebnissen, die wir auf dem DPRG Take-Off erarbeitet hatten, ist ein Buch entstanden. Und es gab eine große Nachfrage von Menschen, die sich stetig mit Akzeptanzkommunikation befassen wollen. Das ist ein Thema, das sowohl Großunternehmen als auch Mittelständler sowie Agenturen, die in diesem Bereich arbeiten, bewegt. Für den Kick-Off in Berlin erwarten wir eine höhere zweistellige Zahl an Teilnehmern.

DPRG Journal: Gibt es schon ein Arbeitsprogramm?

Sybille Höhne: Das wollen wir in dem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeiten. Timo Krupp (Pressesprecher Currenta / Stellvertretender Vorsitzender DPRG Nordrhein-Westfalen) hält einen Impulsvortrag zu einem best-practice und dann geht es in die Arbeitsgruppen. Welche Schwerpunkte wollen wir uns für die nächste Zeit setzen? Wollen wir Handreichungen erarbeiten, wollen wir Standards erarbeiten, das sind einige der Fragen, die wir an dem Tag beantworten werden.

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