Hesse Kurt DRPRZimmerling Thomas DRPRDer Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat seine Strukturen dem aktuellen Beschwerdeaufkommen angepasst und setzt einen zweiten Beschwerdeausschuss „Unternehmen und Markt“ ein. Vorsitzender dieses neuen Ausschusses wird Ratsmitglied Kurt Hesse (Foto li.), den Vorsitz im Beschwerdeausschuss „Politik“ übernimmt Thomas Zimmerling (Foto re.) von Axel Wallrabenstein, der den Ausschuss über vier Jahre geführt hatte.

In der Folge der ersten Ratssitzung unter seinem neuen Vorsitzenden, Professor Lars Rademacher, hat der DRPR die Weichen für eine schnellere Bearbeitung der von ihm angenommenen Fälle gestellt. Mit der Einführung eines zweiten Beschwerdeausschusses „Unternehmen und Markt“ unter Leitung von Kurt Hesse werde eine noch effizientere Bearbeitung möglich, so Rademacher.

Kurt Hesse, der seit 1996 den Geschäftsbereich Kommunikation der IHK Nürnberg für Mittelfranken leitet, ist seit 2014 vom BdP in den Rat entsandt. Der Ausschuss „Unternehmen und Markt 1“ bleibt weiter unter der Leitung von Professor Alexander Güttler. Die Aufgaben des bisherigen Beschwerdeausschusses „Wirtschaft und Finanzen“ werden in die beiden Beschwerdeausschüsse integriert.

An der Spitze des Beschwerdeausschusses „Politik“ übergibt Axel Wallrabenstein, Geschäftsführer der MSL Group Germany, der dem Rat seit 2011 für die GPRA angehört, den Vorsitz nach mehr als vier Jahren an Thomas Zimmerling, Managing Partner beim auf Politik-Monitoring spezialisierten Softwareanbieter Panalis Solutions. Zimmerling gehört dem Rat seit 2017 als von der DPRG entsandtes Mitglied an.

Eine Reihe von Beschwerden konnten im Rahmen der ersten Sitzung und nachfolgender Beschlüsse bereits abgeschlossen werden. Die überwiegende Zahl dieser Fälle wurde eingestellt, zumeist weil der Rat nicht zuständig war oder weil der Beschwerdegrund entfallen ist (etwa bei Media Markt oder Fying Uwe). Nur in zwei schon länger laufenden Beschwerdeverfahren, darunter VW, laufen die Verfahren weiter und können im Herbst ebenfalls abgeschlossen werden, betont der DRPR-Ratsvorsitzende. Seit April sind zudem einige neue Beschwerden eingegangen, die teils bereits als Fall bearbeitet werden, teils aktuell in der Prüfung sind. Hierzu erwartet Rademacher ebenfalls im Herbst mehrere Beschlüsse.