Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) begrüßt den Vorstoß der  CDU-/CSU-Fraktion für ein verpflichtendes Lobbyregister. Prof. Dr. Patrick Sensburg (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung, kündigte eine entsprechende Initiative in der Wirtschaftswoche an.

Zimmerling Thomas

Thomas Zimmerling (Foto), Mitglied im Vorstand der DPRG, erklärt dazu: „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit für mehr Transparenz in der Interessenvertretung zunehmend Gehör findet.“ Ein verpflichtendes Register ist bereits seit Jahren eine feste Forderung, welche die DPRG auch im Rahmen des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) als Organ der Selbstkontrolle der Branche immer wieder erhoben hat. Dabei legt die DPRG Wert auf die folgenden Grundsätze für ein Transparenzregister:

  • Verpflichtung, nicht Freiwilligkeit; sanktionsbewährt durch den Deutschen Rat für Public Relations
  • keine Ausnahmen, außer bei Geringfügigkeit 

  • klare Vorgaben zum Umfang der Offenlegungsverpflichtungen (unter Beachtung von Betriebsgeheimnissen, Datenschutz-, Wettbewerbs- und Kartellrecht)
  • Anerkennung einschlägiger Verhaltenskodizes

Neben einem Lobbyregister gehört zu den Forderungen der DPRG für mehr Transparenz auch die Einrichtung eines Interessenbeauftragten auf Basis eines Vorschlags des Deutschen Rates für Public Relations sowie die  Veröffentlichung der Genese eines jeden Gesetzes.Prof. Dr. Patrick Sensburg wird auch beim DPRG TakeOff als Diskutant beim Expertenkreis Public Affairs dabei sein.