PR MuseumWann wurde die erste Pressestelle in Deutschland eingerichtet? Seit wann gibt es in Deutschland Pressekonferenzen? Wer waren Albert Oeckl und Carl Hundhausen? Diese und viele andere Fragen beantwortet das Deutsche Online Museum für Public Relations. Nach vieljähriger Forschungsarbeit und Vorbereitung wird die Website am 12. April eröffnet. Dieses neue Format soll das historische Wissen und Bewusstsein über das Berufsfeld Public Relations, Kommunikationsmanagement, strategische Kommunikation schärfen und erweitern. 

Schulz DSGVO 2018PR-Agenturen, Unternehmen und Berater schauen mit zunehmender Sorge auf den 25. Mail 2018. An diesem Tag endet die zweijährige Anpassungsphase der neuen EU Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO. Dieses 88 Seiten lange Regelwerk zwingt zu einschneidenden Veränderungen in der täglichen Praxis von PR und Marketing. Wer als Unternehmen – und das sind auch kleine Agenturen und Einzelberater – bis zum 25. Mai seine Datenschutzvorkehrungen nicht an die neuen Regeln angepasst hat, geht künftig ein hohes Risiko ein. Die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken und aufzuzeigen, wie und wo Handlungsbedarf besteht, das war das Ziel einer gut besuchten Informationsveranstaltung der Landesgruppe Berlin Brandenburg. In der Berliner „Digital Eatery“ von Microsoft Deutschland tischte der IT-Experte Armin Schulz (Foto) am 14. Februar den rund 40 Besucherinnen und Besuchern die Grundzüge der DSGVO auf. Anschaulich führte er in Themenfelder wie Datenspeicherung, Dokumentation und Informationspflichten ein. Dabei lernten die Besucher auch einen neuen Begriff kennen, der künftig zu ihrem Grundvokabular gehören muss: die „TOM’s“ – die „Technischen und organisatorischen Maßnahmen“ für den Datenschutz, die Unternehmer umsetzen müssen.

DRPR LogoDer Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat anlässlich seines 30-jährigen Bestehens das Panel „PR-Skandale & PR-No-Gos“ auf dem Kommunikationskongress 2017 ausgerichtet. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde anhand einiger aktueller ethischer Problemfälle der Branche die Relevanz ethischen Verhaltens von Organisationen diskutiert.

In seinem Eingangsstatement stellte Professor Günter Bentele den Rat, die Ratsgeschichte und einige schwierige Ratsentscheidungen vor. Die meisten Podiumsteilnehmer und Teilnehmerinnen stellten in der Diskussion des Panels Transparenz als wichtigen ethischen Wert auch für die PR-Branche heraus. Uwe Kohrs, ehemals GPRA-Präsident und Vorsitzender des DRPR-Trägervereins: „Transparenz ist der Kern, um Manipulation in der Kommunikation zu verhindern“. Kohrs brachte die neue Online-Richtlinie des DRPR ins Gespräch, die Regeln für das richtige Kommunizieren in der Online- und Social Media-Welt enthält.

Minwegen Norbert 2Das PR-Journal hat mit Norbert Minwegen (Foto), Präsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), ein ausführliches Interview geführt. Aufhänger ist die Wahl des Vorstands am 22. Juni auf der Mitgliederversammlung in Gelsenkirchen. Was hat sich seit der letzten Wahl in 2014 verändert, lautete eine der Fragen im Interview. Heute habe die DPRG „eine höhere Frequenz an Sichtbarkeit“ erreicht, sie stoße Austausch und Diskussionen an, Beispiel „DPRG ZukunftsForum“, erklärt Minwegen. Dieses findet in Gelsenkirchen im Anschluss an die Mitgliederversammlung statt. Die DPRG hat den Internationalen deutschen PR-Preis neu aufgesetzt, die PR-Touren ins Leben gerufen und die Juniorenarbeit verstärkt. Sein Fazit: Es sei gelungen, ein Vertrauensdepot bei den Mitgliedern und in der Branche aufzubauen. Das Interview ist hier zu finden.

 

Minwegen NorbertECC LogoDie dritte European Communications Convention (ECC) wird von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) nachhaltig gefördert. In einem Statement betont ihr Präsident Norbert Minwegen (Foto):

"Die Tatsache, dass im März 2017 bereits die dritte European Communications Convention stattfindet, zeigt, dass sich dieses Veranstaltungsformat bewährt hat. Die DPRG ist stolz darauf, diesen internationalen PR-Kongress in München zu unterstützen. Für etliche Kommunikationsexperten aus Europa und der Welt ist die Teilnahme an der ECC bereits ein "Muss".

Und dabei geht es nicht nur um spannende Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops mit renommierten Referenten und attraktiven Themen- Die Münchner Veranstaltung bietet auch wieder ein Forum für den fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg und die Möglichkeit, Kontakte aufzubauen.

Clausecker SabineDie 58. Mitgliederversammlung wählte am 9. Juni in Gelsenkirchen Sabine Clausecker (Foto) ohne Gegenstimmen und bei einer Enthaltung zur neuen Schatzmeisterin. Die Berlinerin, bisher stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Berlin/Brandenburg, folgt Gerhard Vilsmeier nach, der im April aus persönlichen Gründen vom Amt zurückgetreten ist. Sie ist Mitinhaberin und Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur CB.e Clausecker Bingel AG.

Als eine der ersten großen Aufgaben wartet auf sie die Umsetzung einer neuen Beitragsstruktur, die ebenfalls ohne Gegenstimmen beschlossen wurde. Die Änderung der Beitragsordnung vereinfacht die Struktur der Mitgliederbeiträge. Zudem sollen Mehreinnahmen für die laufende Umstrukturierung des Verbandes erzielt werden. Zur neuen Beitragsordnung wird es in Kürze ausführliche Informationen geben.

Vilsmeier GerhardAus beruflichen und persönlichen Gründen legte Gerhard Vilsmeier (Foto) am 22. April sein Amt als Schatzmeister des Verbandes und Mitglied des Bundesvorstands der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) mit sofortiger Wirkung nieder. „Wir bedauern diesen Schritt von Gerhard Vilsmeier und werden ihn in den Gremien vermissen, können dieses Schritt aufgrund seiner neuen beruflichen Herausforderungen aber auch nachvollziehen. Wir wünschen ihm alles Gute für den weiteren Berufsweg und freuen uns, dass er der DPRG auch in Zukunft eng verbunden bleibt. Trotz seiner neuen beruflichen Herausforderungen wird er den Jahresabschluss 2015 der DPRG samt Gesellschaften und Beteiligungen noch begleiten“, so Norbert Minwegen, Präsident der DPRG.“

 

 

Luedeke ThomasLiebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie haben den ersten Newsletter gut "verdaut"? Zugegeben: Er war etwas lang, aber ich bin sicher, dass er von Mal zu Mal knackiger wird. Fakt ist: Schon der erste Monat zeigt, dass sich bei der DPRG einiges in diesem Jahr bewegt.

Als Beispiel sei an dieser Stelle auf das DPRG Mentoring-Programm hingewiesen, das gerade wieder frischen Wind erfährt. Elf erfahrene Mentoren treffen aktuell in regelmäßigen Abständen auf engagierte Young Professionals. Das Programm spiegelt die Grundidee der DPRG wieder: Hier lernt man voneinander. Sobald Mentor und Mentee über das Matching der DPRG zusammengefunden haben, gehen sie eine einjährige Beziehung ein.

Klaus Januschewski, Geschäftsführer der Beratung januschewski colleginnen und collegen gmbh (jcc), zu der auch die Akademie Führung und Kommunikation (AFK) gehört, ist am 16. Januar 2016 im Alter von 59 Jahren gestorben. Als Berater, Trainer und Coach hat er in über 30 Jahren in der Kommunikationsbranche Akzente gesetzt. Mit dem Gewicht seiner Persönlichkeit und seiner Stimme hat er überzeugt, Brücken geschlagen, Begeisterung geweckt und gelegentlich auch gekonnt polarisiert.

Luedeke ThomasIm Dezember hatte die Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) Mindeststandards für Trainees festgelegt. Die Dauer der Traineeausbildung soll je nach Vorkenntnissen 12 bis 18 Monate umfassen und die Vergütung monatlich mindestens bei 1.600 Euro liegen. Zur Diskussion rund um die Veröffentlichung der neuen Standards nahm Thomas Lüdeke (Foto), im Bundesvorstand für die Nachwuchsförderung zuständig, wie folgt Stellung:

"Wir begrüßen die einheitlichen Standards für die Traineeausbildung der GPRA. Ein solcher Standard ist für die Agenturszene neu und hat entsprechende Aussagekraft. Ob die Gehaltsangabe glücklich gewählt wurde, darüber kann man streiten.

Der Standard erlaubt aber nun vor allem eins: einen Vergleich. Wer als Arbeitgeber nun mehr als 1.600 Euro bietet, fällt auf – aber ebenso diejenigen, die darunterliegen.

Wir würden daher lieber Qualifikationen thematisieren. Die Aus- und Weiterbildung hat sich in den letzten Jahren stark professionalisiert. Deswegen verbietet sich eine pauschale Behandlung der Bewerber.

Jeder Absolvent ist daher individuell nach seinen Kenntnissen und Erfahrungen zu betrachten. Viele Agenturen und Unternehmen beherzigen das bereits und haben sich so einen guten Namen unter Absolventen gemacht."

"Früher war mehr Lametta", so reklamierte Loriot 1976 unentwegt als Opa Hoppenstedt in seinem Sketch „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ und spielte damit brillant auf die steigende Hektik rund um den Weihnachtsbaum an. Ich hoffe sehr, dass Sie entspannte Feiertage hatten und die guten Wünsche zum Jahreswechsel noch lange anhalten, sodass diese nicht im Trudel der anstehenden Momente untergehen.

Mit Jahresbeginn starten wir als Ihre DPRG einige kommunikativen Neuerungen und beginnen sogleich mit einem Newsletter, der nunmehr alle zwei Wochen eine Zusammenfassung der Verbandsaktivitäten liefert.