PRVA LogoDie in den vergangenen Tagen im Zuge des österreichischen Wahlkampfs bekannt gewordenen „unethischen und teilweise illegalen“ Online-Aktivitäten „selbst ernannter PR-Berater“ haben nichts mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit zu tun, erklärte der Public Relations Verbands Austria (PRVA) am 4. Oktober. „Derartige äußerst fragwürdige Praktiken schaden sowohl der Kommunikationsbranche, als auch der Gesellschaft und der Demokratie“, so PRVA-Präsidentin Julia Wippersberg. Am 15. Oktober wird es in Österreich Neuwahlen für den Nationalrat geben. In den Wochen vor der Wahl „gleitet der Wahlkampf ab in eine Schlammschlacht“, so „Spiegel Online".

Mitglieder des PRVA verpflichten sich, den PRVA-Ethikkodex einzuhalten und beachten stets die international kodifizierten Standesregeln. Dirty Campaigning wird daher von PR-Profis weder angeboten noch durchgeführt. Speziell für die Online-Kommunikation und die Betreuung von Social Media-Kanälen gilt der vom PR-Ethik-Rat herausgegebene Kodex „Ethik in der Digitalen Kommunikation“, der neben Absender-Transparenz und der Einhaltung journalistischer Grundprinzipien unter anderem vorsieht, dass Online-Kommunikation für die Rezipienten transparent und kommunikationsethisch korrekt abläuft.