Conrad Kreml ClaudiaClaudia Conrad-Kreml ist tot. Sie starb am Morgen des 5. Februar 2017 nach langer schwerer Krankheit in Berlin.

Claudia Conrad-Kreml (Foto) war ein durch und durch politisch geprägter Mensch und so wundert es nicht, dass ihre erfolgreiche berufliche Laufbahn in Bonn begann und in Berlin weiterging. Nach dem Studium an der Ruhr-Universität in Bochum arbeitete sie in Bonn im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in der Inlandsabteilung, wurde nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Pressesprecherin des neuen Umweltministeriums unter Walter Wallmann und folgte diesem dann nach Hessen in die Staatskanzlei als stellvertretende Regierungssprecherin.

Anfang der 90er Jahre kehrte sie nach Bonn zurück und wurde unter dem damaligen CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl Sprecherin der CDU. Vor fast 15 Jahren wechselte sie die Seiten, kündigte bei der CDU und machte sich 1993 mit der Claudia Conrad Unternehmensberatung in Bonn selbstständig. Später ging sie mit ihrer Agentur nach Berlin und wurde dann 2007 zunächst Geschäftsführerin von Interel Deutschland, 2014 dann Partnerin und Chairwoman.

Wer als PR-Verantwortlicher arbeitet, weiß es aus leidvoller Erfahrung: Berge von Fachtexten, Medienberichten, Protokollen und E-Mails (samt Attachments) müssen sinnvoll „gesiebt“ und ausgewertet werden - zielgenau, aber ohne etwas Wichtiges zu verpassen. Rein quantitativ nimmt kaum eine Tätigkeit im beruflichen Alltag so viel Zeit in Anspruch wie Lesen.

Und doch befassen sich die meisten Menschen nur einmal im Leben mit ihrer Lesetechnik: in der Grundschule. Leseanfänger lernen in zwei Schritten: Zuerst identifizieren sie einzelne Buchstaben und verknüpfen sie mit einem Laut. Anschließend verbinden sie Einzelbuchstaben und -laute zu einzelnen Wörtern. Mit dem Erreichen dieser Stufe gilt der Prozess des Lesen-Lernens als abgeschlossen.

MNM DPRG 2017Einladungen, wichtige Mitteilungen, Diskussionen und der Austausch von Dokumenten – wir haben uns daran gewöhnt, dass geschäftlich wie privat längst das meiste elektronisch läuft. Als Verband setzt die DPRG mit ihrem Mitglieder-Intranet Tixxt und dem E-Mail-Einladungsversand auf „digital first“. Mit der kürzlich abgeschlossenen Einführung des neuen E-Mailversandsystems „Media Network Manager“ (MNM) aus dem Hause Outline - Online Medien GmbH wurde ein weiterer Schritt, hin zu modernen und leistungsfähigen digitalen Kommunikationsmedien, abgeschlossen.

Smartphone-Nutzer werden es wahrscheinlich schon gemerkt haben: Die neue Optik der Einladungen zu Veranstaltungen ist nicht nur schlanker geworden. Sie lassen sich jetzt auch auf dem Handy bequem und ohne Wischen und Ziehen auf dem Bildschirm lesen. Künftig kann man sich über das gleiche System auch direkt zu den Veranstaltungen anmelden und erhält gleich die Bestätigung – natürlich per E-Mail. „Damit können unsere Landesgruppen und Arbeitskreise jetzt effizienter und sicherer ihre Veranstaltungen planen und haben schnell den Überblick über die Anmeldungen,“ so Thomas Scharfstädt, Referent in der Bundesgeschäftsstelle der DPRG.

 

Minwegen Norbert Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) haben den Einsatz von meinungsmanipulierenden Social Bots für „unvereinbar mit den Grundsätzen verantwortungsbewusster Öffentlichkeitsarbeit“ erklärt. DPRG und DRPR fordern insbesondere die politischen Parteien sowie in der politischen Kommunikation tätige Organisationen auf, keine derartigen „Social Bots“ einzusetzen.

„Besonders im Dialog- und Servicebereich sind Bots eine neue Form der Kommunikation, die zeit- und mengenunabhängig eine gute Dienstleistung erbringen“, erklärt Norbert Minwegen (Foto li.), Präsident der DPRG. „Flughäfen wie Fraport arbeiten mit ‚FRAnky‘ und führten ihren Bot mit einer sympathischen Videobotschaft im Stil des Films ‚Transformers‘ ein. Auch im Alltag ist er als solcher klar und deutlich zu erkennen und grenzt sich damit transparent zu den versteckt agierenden meinungsmanipulierenden Bots ab. Diese gaukeln Menschen eine lebendige Identität und einen freien Geist vor, sind jedoch nur Energie aus 1 und 0, ohne Moral, Gewissen und Reflexionsvermögen.“

Vitzthum Geburtstag 2017Unter den zahllosen Ereignissen eines langen Berufslebens in der PR ist für Georg Graf Vitzthum die Sache mit dem Mäuschen sicher eine der amüsantesten. Aber davon später mehr. Am 8. Februar 2017 feiert der gebürtige Dresdner in Frankfurt seinen 100. Geburtstag. Und obwohl er seit fast drei Jahrzehnten seinen Ruhestand genießt, ist er als Ehrenmitglied der DPRG immer verbunden geblieben. Niemand anderes als der damalige Krupp Pressechef Georg Graf Zedtwitz-Arnim hatte ihn im Sommer 1971 zur Mitgliedschaft bewegt.

Nach Abitur und dem Beginn eines Studium der Volkswirtschaft steuerte der 20jährige eigentlich auf eine glänzende Laufbahn in der Wirtschaft zu. Doch, wie für die meisten seiner Generation, zerstörte der Krieg diese Pläne. Georg Graf Vitzthum wurde noch vor dem Examen Soldat und stand nach 1945 erst einmal vor dem Problem, seine junge Familie ernähren zu müssen.

DPRG Neujahrsempfang 2017 TitelDer Zeitpunkt war perfekt für das Thema: „Wahljahr 2017 – Wie kann Kommunikation die Menschen noch erreichen?“ Kurz nach der Brexit-Erklärung der britischen Premierministerin und am Vorabend (19. Januar) der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten folgten etwa 80 Kommunikationsleute der Einladung der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg, des Bundesvorstands und des Medienfachverlags Oberauer zum diesjährigen Neujahrsempfang des Berufsverbands für Kommunikatoren ins Restaurant „Cum Laude“ bei der Humboldt-Uni. „Stern“-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges und „Tagesspiegel“-Herausgeber Sebastian Turner diskutierten unter der Moderation von Sebastian Vesper (Oberauer Berlin). Jörges ging dabei mit der „Süddeutschen Zeitung“ hart ins Gericht.

DPRG tixxt 2016Auf vielfachen Wunsch gab es für Mitglieder der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) am 22. September eine Online-Einführung in die Nutzung des DPRG-Intranets Tixxt. Da nicht alle interessierten Mitglieder den Termin am Bildschirm wahrnehmen konnten, gibt es hier die Möglichkeit, sich einen Mitschnitt der gut 40-minütigen Sitzung anzusehen.

Für Fragen steht Ihnen Thomas Scharfstädt in der Geschäftsstelle unter Tel. 030-12088646 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

 

DPRG LogoNicht nur in Berlin ist die Sommerpause beendet. Auch in den Arbeitskreisen und Landesgruppen der DPRG beginnen wieder lebhafte Aktivitäten, wie ein Blick in den Tixxt-Terminkalender und in diesen Newsletter zeigen. Aber die Ferienzeit bedeutete nicht Stillstand der Aktivitäten. Im Gegenteil. Die zurückliegenden Wochen wurden vor allem genutzt, den Verwaltungsumbau und die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung im Juni voranzubringen.

Unter allen Beschlüssen war sicherlich der zur neuen Beitragsordnung der weitreichendste. Sie vereinfacht die Beitragsstruktur – wobei das Prinzip der einkommensabhängigen Selbsteinstufung beibehalten wird. Die Beiträge werden außerdem über alle Kategorien hinweg angehoben. Dieser Schritt war nötig, um die DPRG zukunftsfähig zu machen. Eine gewisse Entschädigung gibt es dennoch: Da das Finanzamt für Leistungen, die über den reinen Mitgliedsbeitrag hinausgehen, Mehrwertsteuer verlangt, wird der Anteil der vom Medienfachverlag Oberauer eingebrachten Leistungen, wie die Onlinemedien und der PR-Report, künftig anteilig in den Rechnungen mit Umsatzsteuer ausgewiesen.

Interview Minwegen 2016 TitelDer Umbruch zur Digitalisierung beschäftigt sowohl die junge als auch die alte PR-Generation. Im Interview berichten Maren Schiller (Foto li.) und DPRG-Präsident Norbert Minwegen (Foto re.) von ihren Erfahrungen und Erwartungen. Maren Schiller ist Lifestyle- und Fitnessbloggerin. Die 20-Jährige studiert im zweiten Semester Journalismus und PR an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen.

Das Gespräch führten Julia Brunner und Miriam Kors von der DPRG-Studierendengruppe der Hochschule.

Hencke StefanStefan Hencke (Foto), Vizepräsident der DPRG, CEO der Agenturgruppe Convensis und Professor für Marketing an der Hochschule Trier, ist neuer Geschäftsführer der DPRG Gesellschaft für Kommunikationsservice mbH (DGfK). Er löst Michael Kalthoff-Mahnke ab, der neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der DPRG auch diese Leitungsaufgabe wahrgenommen hatte. Die DGfK unterstützt als wirtschaftliches Organ den Verein bei der Vermarktung von Werbeflächen auf der Homepage, dem Vertrieb von Angeboten wie die Broschüren und bei wirtschaftlichen Aktivitäten.
Hencke dankte seinem Vorgänger, der auch nach seinem Ausscheiden als DPRG-Geschäftsführer die Leitung der GmbH weiter ausgeübt hatte, für seine Unterstützung. Das vergangene Geschäftsjahr 2015 konnte die DGFK mit einem Überschuss von 21.000 Euro abschließen.

 

 

Krüger BirgitPlenk YvonneWilke AlexanderSommerzeit, Urlaubszeit: Wie verbringen PR-Schaffende die schönsten Tage des Jahres? 

Das DPRG Journal hat mit Birgit Krüger (Geschäftsführende Gesellschafterin consense communications GmbH, Foto li.)), Yvonne Plenk (Corporate Marketing Manager Edelman.ergo GmbH) und Alexander Wilke (Global Head of Communications thyssenkrupp AG, Foto re.) gesprochen.

Lüdeke Thomas 3Die aktuell veröffentlichten Zahlen des Digitalverbandes Bitkom zeichnen ein deutliches, aber ebenso widersprüchliches Bild: Jedes zweite Unternehmen rechnet damit, dass es durch die digitale Transformation nicht nur viele neue Jobs für gut qualifizierte Mitarbeiter gibt. Auch werden die bestehenden Jobs anspruchsvoller. Mit entsprechend gut qualifizierten Mitarbeitern haben Unternehmen somit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil – oder überhaupt erst die Chance, am Markt zu bestehen. Da kann es nur selbstverständlich sein, Mitarbeiter kontinuierlich weiterzubilden.

DAPR 25 JahreMitbegründer, aktuelle und ehemalige Gesellschafter sowie Geschäftsführer, Dozenten, Geschäftspartner und Fachjournalisten: die Gästeliste des Jubiläumsempfangs der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR) war ein Querschnitt durch 25 Jahre Ausbildungsgeschichte. Nils Hille, Geschäftsleiter der DAPR, begrüßte am 30. Juni rund 40 Gratulanten in den Büro- und Seminarräumen in Düsseldorf, unter ihnen die Präsidenten der Berufsverbände DPRG und GPRA, Norbert Minwegen (Foto li.) und Uwe A. Kohrs (Foto re.).

Ein Resümee zu 25 Jahren DAPR gaben DAPR-Präsident Alexander Güttler und PR-Journal-Gründer Gerhard Pfeffer, der vor einem Vierteljahrhundert die DAPR zunächst als Prüfungsinstanz mit auf den Weg gebracht hatte. „Ich freue mich, dass bei der DAPR das zusammengekommen ist, was zusammengehört“, sagte Pfeffer und ergänzte: „Ich wünsche ihr, dass sie mit dem heutigen, hoch motivierten Team auf dem von ihr eingeschlagenen Weg weitergeht, ganz im Interesse der Branche.“

PR Fussball 1In zwei Tagen startet die Fußball EM 2016 in Frankreich. Bis zum Finale am 10. Juli im Stade de France in Saint-Denis wird Fußball-Deutschland mitfiebern, -feiern und (hoffentlich nicht allzu oft) mitleiden. Grund genug für das DPRG Journal, sich des Themas „PR und Fußball“ anzunehmen.

Begeisterung, Emotionen und Leidenschaft sind einige der Stichwörter, die im Zusammenhang mit Fußball genannt werden. Was das mit PR zu tun hat? Dazu hatten wir PR-Schaffende befragt. Zwei Antworten hatten wir bereits hier und hier veröffentlicht. Weitere vier Antworten sind in der Beilage des DPRG Journals zum PR Report 03/2016 zu finden. Diese können Sie hier heute und am Freitag lesen. Jetzt lassen wir Frank Behrendt, Senior Advisor fischerAppelt AG, und Mirko Kaminski, Geschäftsführer/CEO der achtung! GmbH, zu Wort kommen.

Scharfstädt VesperSeit dem Frühjahr sitzt die DPRG-Geschäftsstelle unter einem Dach mit dem Berliner Büro des Medienfachverlags Oberauer. Dieser unterstützt den Verband bei zentralen Aufgaben. Viele Mitglieder fragen sich: Was habe ich davon und wer macht was?

Thomas Scharfstädt (Foto li.): Die DPRG will attraktiver werden – mit innovativen Angeboten, Serviceorientierung und weniger Bürokratie. Dazu hat sich der Verband einen erfahrenen Partner gesucht und die Aufgaben sinnvoll verteilt: Oberauer liefert mit dem PR Report und dem DPRG-Journal, das von den Kollegen bei Epikeros erstellt wird, publizistische Leistungen für die Mitglieder und managt unsere großen bundesweiten Veranstaltungen. Eine wesentliche Entlastung bedeutet auch die Übernahme der Mitgliederverwaltung. Die Geschäftsstelle kann sich künftig vorrangig der Unterstützung der Landesverbände, der Gremien und der Mitglieder widmen.

Rothe RainerIn der Zusammenarbeit zwischen Kunden und Berater, beim Start in die Selbstständigkeit, bei der Durchsetzung von Forderungen, bei der Formulierung und Verbreitung von Texten treten immer wieder Rechtsfragen auf. Und nicht zuletzt ist die presserechtliche Bewertung von Artikeln und Berichten sowie die Frage, ob und wie eine Gegendarstellung Sinn macht, ein wichtiges Thema, mit dem PR-Profis immer wieder konfrontiert werden.

Damit DPRG-Mitglieder juristisch immer gut beraten sind, bietet der Verband als Mitgliederservice eine kostenlose rechtliche Erstberatung an. Der in den Fragen der PR-Arbeit erfahrene, national und international tätige Medienanwalt Rainer Rothe (Foto) aus der Anwaltspartnerschaft Wanke & Rothe, Hamburg, berät exklusiv DPRG-Mitglieder in Fragen des Medienrechts, des Urheber- und Wettbewerbsrechts, des Vertragsrechts sowie des Arbeits- und Sozialrechts. Rechtsanwalt Rothe hat im Rahmen seiner anwaltlichen Tätigkeit seit 1992 bereits über 1.000 medienrechtliche Fälle betreut.

Scharfstädt ThomasDie 58. Mitgliederversammlung der Deutschen Public Relations Gesellschaft wirft ihre Schatten voraus. Wir sind am 9. Juni 2016 ab 10 Uhr wieder Gast in der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen. Dort findet ebenfalls vom 9. bis zum 10. Juni das DPRG ZukunftsForum 2016 statt. Beide Ereignisse zählen zu den Höhepunkten im Verbandsleben.

Während es beim ZukunftsForum um das uns alle bewegende Thema „Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung“ geht, stehen nicht minder zukunftsrelevante Themen auf der Agenda der Mitgliederversammlung. Es liegen Anträge des Bundesvorstandes und von Mitgliedern zur Änderung einzelner Paragraphen der Satzung, zur Neubesetzung der Position des Schatzmeisters sowie zur künftigen Gestaltung der Mitgliedsbeiträge vor. Diese Anträge zielen alle darauf ab, die DPRG fit für die Zukunft zu machen und ihre Attraktivität für neue Mitglieder zu erhöhen.

Hencke Stefan VfB 2016Ja gut, der VfB Stuttgart ist am Pfingstwochenende abgestiegen. Für Stefan Hencke ist dies aber nur ein weiterer Beweis dafür, dass es sich lohnt, nach jeder Niederlage wieder aufzustehen – und dass auch die Kommunikation sich an den Werten orientieren sollte, die Erfolg im Fußball ausmachen. Hencke (Foto, am 15. Mai aufgenommen, "direkt nach einem 2 Stunden Kick") ist Vizepräsident der DPRG, Professor für Marketing an der Hochschule Trier und bekennender VfB-Fan. 

„Fußball ist Leidenschaft“, schreibt Hencke, CEO der Agenturgruppe Convensis im Herzen der Schwabenmetropole, im Editorial des nächsten "DPRG Journals", das am 1. Juni mit dem PR Report erscheinen wird. „Schnelligkeit, Dynamik, Intelligenz, Präzision, Durchsetzungsfähigkeit, Kreativität, mentale Stärke, Taktik und Emotionen. Alles Themen, die ein Fußballspiel ausmachen. Und das sind auch Werte, die wir in der Kommunikationsbranche leben beziehungsweise leben sollten. Minütlich. Täglich. 24/7 – 365 Tage im Jahr – ein Leben lang. Egal, ob wir in einem Unternehmen, in einer Agentur oder in der Forschung arbeiten.“

Wegner JochenZum Auftakt des diesjährigen ZukunftsForums der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. am 9. und 10. Juni in Gelsenkirchen wird der Chefredakteur von Zeit Online, Jochen Wegner (Foto), die Keynote halten. Die Veranstaltung beleuchtet das Thema Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Alltag von Kommunikatoren. Wegners Fokus aus Sicht eines publizistischen Leitmediums liegt unter anderem auf dem Umgang mit der Nutzer-Community.

Von der Kunst, das Internet zu überleben“, lautet der zugespitzte Titel der Keynote. "Einmal im Jahr ändert sich die Architektur des Netzes fundamental – nur wissen wir weder wann, noch wie.“ Wegner, seit März 2013 Chefredakteur von „Zeit Online“, beschreibt, wie das Web-Angebot und die gedruckte Wochenzeitung mit einer klassischen Marke in einer sich ständig wandelnden Welt erfolgreich sind. Der studierte Physiker und Philosoph erforschte die Chaostheorie des Gehirns, bevor er in den Journalismus wechselte. Er war Ressortleiter („Focus“), Chefredakteur (focus.de), Geschäftsführer (Tomorrow Focus Media), Startup-Gründer (mag10), Unternehmensberater (wegner.io) und Buchautor („Warum immer ich?“).

Scharfstädt ThomasDen Bundesverband mit den Vorsitzenden der Landesgruppen und Arbeitskreise vernetzen, das ist eine seiner zukünftigen Aufgaben. Am 1. April hat Thomas Scharfstädt (57, Foto) in der DPRG-Geschäftsstelle in Berlin seine Tätigkeit als Vorstandsreferent aufgenommen. In der neu geschaffenen Position ist er Bindeglied zwischen dem Verband und dem Medienfachverlag Oberauer, der seit Jahresbeginn verschiedene Services für die DPRG übernimmt und sich mit dem Verband die Räumlichkeiten teilt.

Thomas Scharfstädt wird eng mit Sebastian Vesper zusammenarbeiten, der das Oberauer-Büro seit dem 1. März leitet. „Meine Vorstandskollegen und ich sind davon überzeugt, dass wir in dieser Konstellation und Rollenverteilung allen DPRG-Mitgliedern einen verbesserten Service bieten und den Verband in die Zukunft führen“, erklärt Norbert Minwegen, Präsident der DPRG.