Die Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird für Unternehmen der PR-Branche immer schwieriger. Es zeigt sich, dass es aktuell mehr freie Stellen denn geeignete Kandidaten gibt. Umgekehrt erwarten Berufsstarter und Jobwechsler heute ein nach ihren Bedürfnissen ausgerichtetes Angebot. Zusammen mit dem Medienfachverlag Oberauer hat die DPRG daher jetzt ein neues Stellenmarkt-Angebot ausgearbeitet. Es ersetzt die bisherige DPRG-Jobbörse und richtet sich an Job-Anbieter ebenso wie an Job-Suchende.

Stellensuche mit dem neuen DPRG Job Express

DPRG-Mitglieder erhalten aktuelle Stellenanzeigen aus der PR-Branche künftig direkt per E-Mail. Und zwar in der Regel innerhalb von einer Stunde nach Eingang des Stellenangebots. Darüber hinaus erhalten sie einmal pro Woche eine Übersicht der Stellenangebote aus dem aktuellen Stellenmarkt von prreport.de. Ziel ist es, Job-Suchende schnellstens über neue Angebote zu informieren.

DRPR 2017

Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) haben ihre Mitglieder für den PR-Rat gewählt. Zukünftig werden vier neue Ratsmitglieder im Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) tätig sein. Die DPRG benannte auf ihrer 60. Mitgliederversammlung am 22. Juni in Gelsenkirchen Prof. Dr. Lars Rademacher (re.), Christian Schuster (3.v.re.) und Thomas Zimmerling (2.v.re.) als neue Ratsmitglieder.

DPRG Bundesvorstand 2017 TEinstimmig, bei Stimmenthaltungen der Kandidaten – so hat die 60. Mitgliederversammlung der Deutschen Publik Relations Gesellschaft am 22. Juni in Gelsenkirchen ihrem amtierenden Vorstandsteam erneut für drei Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Präsident Norbert Minwegen hatte zur Eröffnung der gut besuchten Versammlung im großen Saal der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen in seinem Rechenschaftsbericht an das Ziel des 2014 angetretenen Teams erinnert: „Wir schaffen einen erfolgreichen Turnaround, gehen eine Fusion mit einem anderen Verband ein oder müssen die DPRG beendigen. Die Situation damals: Keine Außenwahrnehmung, knappe Kasse und wenig Zukunft.“

Dass es ein langewährender Prozess werden würde, war von allen Beteiligten vor drei Jahren erwartet worden. Wie viele Probleme und Stolpersteine allerdings in Details stecken würden – kaum vorhersehbar. „Wir haben geliefert und gemeinsam mit Ihnen und besonders dem Team Oberauer die DPRG neu positioniert und zukunftsfähig gemacht“, so Minwegen. Die in gemeinsamen Räumen mit dem Büro des Oberauer-Verlags in Berlin untergebrachte Geschäftsstelle sei für alle Mitglieder zu jeder Zeit in der Woche erreichbar und unterstütze die Mitglieder in allen Fragen.

Ob Großprojekte oder neue Technologien: Immer wieder sorgen diese Themen in der Öffentlichkeit für ausgiebige Diskussionen und teilweise massive Proteste. Um bereits im Vorfeld von Planungen für Bürger, Interessengruppen und lokale Verbände durch Informationen Transparenz zu schaffen, hat der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Maßnahmenvorschläge in zwei Richtlinien zusammengefasst. Die Richtlinien „VDI 7000 und 7001“ richten sich an Ingenieure, General- und Fachplaner, Projektsteuerer, ausführende Unternehmer, Behördenvertreter sowie Vertreter von Verbänden und Bürgerinitiativen.

Um die Gefahr einer Eskalation von Konflikten schon im Vorfeld zu erkennen und zu berücksichtigen und Risiken für die Realisierung von Projekten abzuwenden, hat der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) die Richtlinien VDI 7000 und 7001 entwickelt. Sie richten sich nicht nur an Ingenieure, sondern auch an Kommunikatoren.

DAPR Masterbooklet 2017 1Die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) hat ihr Booklet zu den berufsbegleitenden Master-Lehrgängen in Kommunikation, Marketing und Management neu aufgelegt. Das Heft informiert über die Studiengänge „Strategische Kommunikation und PR“ und „Digitale Kommunikation“ mit Präsenzmodulen in Düsseldorf mit Start am 6. November. Zudem stellt es das Online-Studium „Crossmediale Marketingkommunikation“ mit flexiblem Starttermin vor.

Die DAPR bietet die berufsbegleitenden Lehrgänge als Kooperationspartner der Donau-Universität Krems beziehungsweise der Fachhochschule Burgenland an. Eine Zulassung kann für Hochschulabsolventen jedweder Fachrichtung erfolgen, und für Nicht-Akademiker auch auf der Grundlage facheinschlägiger, mehrjähriger Berufserfahrung. Interessenten können das Master-Booklet per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenfrei anfordern oder auf der Website der DAPR herunterladen.

DAPR LogoDie Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) nimmt mit Berlin einen weiteren Veranstaltungsort der Weiterbildung zum “Digital Strategist” ins Programm. Die Modulreihe startet ab dem 18. Oktober. Das zusätzliche Angebot von drei mal drei Tagen ergänzt die Termine in Düsseldorf und Frankfurt am Main.

„Die Auswertung des ersten Durchgangs im Düsseldorfer Seminarzentrum sowie Gespräche mit Branchenkollegen in den vergangenen Wochen haben uns gezeigt, dass der Digital Strategist ihre und unsere Erwartungen erfüllt. Das Interesse ist groß, diese DAPR-Weiterbildung auch in Berlin zu besuchen. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach“, sagt DAPR-Geschäftsleiter Nils Hille.

Reinhardstoettner Ferdinand von IIVesper Sebastian 2Startschuss für den PR-Bild-Award 2017: news aktuell sucht die besten Fotos des Jahres aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Branchenpreis der dpa-Tochter wird bereits zum zwölften Mal vergeben. Zwei Mitglieder der Fachjury sind der DPRG eng verbunden. Ferdinand von Reinhardstoettner (Foto li.) ist Mitglied des DPRG Bundesvorstands, der Jury-Vorsitzende Sebastian Vesper (Foto re.) wiederum ist Leiter des Büros Berlin des Medienfachverlags Oberauer.

Clausecker Sabine„Digital Maturity“ fordert Sabine Clausecker (Foto) in einem Interview mit kress.de von den Kommunikatoren. Es sei wichtig, zu lernen, wie Social Bots funktionieren und wie Googles Algorithmen Content bewerten. In der digitalen Transformation sei die PR sowohl Treiber als auch Getriebene. Sie begleite kommunikativ den damit einhergehenden Kulturwandel. Und: PR-Menschen sind heute „total communication manager“. Deshalb dürfe es kein Silo-Denken mehr geben.

Clausecker ist Mitglied des DPRG-Bundesvorstands und Vorsitzende der DPRG-Landesgruppe Berlin-Brandenburg. In dieser Funktion möchte sie „junge Menschen dafür begeistern, die DPRG als Heimat zu sehen - ihnen die Themen und Netzwerke bieten, die sie brauchen, damit sie den Verband als relevant für sich und ihre Karriere erachten.“ Der Weg zu diesem Ziel: Alt und Jung zusammenbringen, etwa auf Veranstaltungen. Denn beide sollten voneinander lernen.

Das Interview ist hier zu lesen.

DRPR LogoDer Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) rügt Change.org, Inc. und Parlamentwatch e.V. aufgrund mangelnder Transparenz bei privaten Online-Petitionen sowie wegen andauernder datenschutzrechtlicher Unklarheiten. Der DRPR richtet sich in seiner Rüge gegen die pseudonyme Nutzbarkeit der Plattform Change.org und den datenschutzrechtlich zu beanstandenden Umgang mit politischem Profiling ohne hinreichende Nutzereinwilligung. Die Rüge betrifft ebenfalls den Kooperationspartner Parlamentwatch e.V., Betreiber der Plattform Abgeordnetenwatch.de.

Es ist Wahlzeit bei der DPRG: Am Donnerstag, 22. Juni, steht auf der Bundes-Mitgliederversammlung in Gelsenkirchen die Neuwahl des Bundesvorstandes auf der Agenda. Neben Neuwahlen bestimmen die Berichte und Abstimmungen über den Haushalt, Aussprachen, Abstimmungen über Satzungsänderungen sowie Anträge die Versammlung.

Gewählt wird in diesem Jahr auch in den Landesgruppen, deren Vorstände sich im gleichen Turnus wie der Bundesvorstand den Mitgliedern zur Neu- oder Wiederwahl stellen. 2017 ist also ein wichtiges und entscheidendes Jahr, in dem die mehr als 2.000 Kommunikationsexperten in der DPRG die Weichen für die nächsten drei Jahre stellen. Durch die Wahlen artikuliert sich der Wille der Mitglieder und es werden verbindliche Entscheidungen für die Zukunft unserer PR-Profession getroffen. Für die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder, die ihre Ämter neben dem Berufs- und Familienleben ausüben, sind die Mitgliederversammlungen zudem ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung.

DPRG Flyer 2017„DPRG vernetzt Kommunikatoren“ ist der Titel des neuen DPRG-Flyers. Mit ihm soll auf Veranstaltungen und bei persönlichen Kontakten für den Verband geworben werden. Der Sechsseiter im DIN Lang-Format informiert über die Werte und Leistungen der DPRG als Netzwerk von Kommunikationsprofis sowie die Vorteile einer Mitgliedschaft. Weitere themenspezifische Flyer sind in Arbeit. Der neue Flyer wurde vom Druckmedienzentrum Gotha entwickelt und kann als „Print On Demand“-Angebot gedruckt werden.

„Der Vorteil unserer neuen Produktionsmethode ist eine maximale Flexibilität. So können kleinere Textanpassungen jederzeit von mir umgesetzt werden, der Druck kann auch in kleinen Auflagen vor Ort über örtliche Druckereien oder Online-Druckereien erfolgen,“ so Thomas Scharfstädt, Referent in der Bundesgeschäftsstelle. Eine passende Druckdatei kann in der Geschäftsstelle angefordert werden. Kleinere Mengen der Flyer werden – solange der Vorrat reicht – auch per Post verschickt.

Das Gehirn kann 800 bis 1.000 Wörter pro Minute verarbeiten. Die meisten Erwachsenen lesen aber nur 200 bis 300 Wörter pro Minute. Mit gezieltem Training lässt sich diese Leseleistung gewaltig verbessern. Die DPRG-Mitglieder Alena Kirchenbauer aus Remchingen und Manuela Seubert aus Limburg an der Lahn können sich jetzt auf ein professionelles Lesetraining freuen. Sie sind die Gewinnerinnen unserer Verlosung für ein Training nach der „Improved Reading-Methode“. Improved Reading ist Deutschlands führendes Erwachsenen-Lesetraining: www.improved-reading.de/buch/. Wir gratulieren!

DPRG LogoDas beliebte „DPRG Honorar- und Trendbarometer“ wird neu aufgelegt und inhaltlich erweitert: Soeben haben die DPRG, der Public Relations Verband Austria (PRVA) und der Medienfachverlag Oberauer eine Trend-Umfrage unter dem Arbeitstitel „Kommunikation 2017“ gestartet. Befragt werden Kommunikatoren in Unternehmen, Agenturen und Organisationen im deutschsprachigen Raum. Dabei geht es um die Entwicklung von Gehältern und Budgets, aber auch um generelle Trends zur Einordnung und Bedeutung der Kommunikationsarbeit.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Michael Bürker, Professor für Marketing, Kommunikation und Marktforschung an der HAW Landshut, werden in den nächsten Wochen Einschätzungen zu Selbst- und Fremdbild von Kommunikatoren, zur Praxis der Auftragsvergabe sowie zur Entwicklung von Gehältern und Budgets gesammelt. Die Umfrage erfolgt anonym; Interessierte können ihre Mail-Adresse hinterlegen und bekommen die veröffentlichten Ergebnisse zugesandt.

Ueber Morgen BuchcoverMit dem Buch „Über Morgen – 25 Interviews zur Zukunft des Journalismus“, das am 15. März erschienen ist, ermöglicht die Kölner Kommunikationsagentur Oliver Schrott Kommunikation (OSK) einen Blick auf den Medienwandel, seine Auswirkungen auf den Journalismus und vor allem dessen Zukunft in einer Zeit großer Unsicherheiten. Die Interviews mit Journalisten und Medienprofis aus zehn Ländern sind im Verlauf der beiden letzten Jahre für das Blog der Agentur entstanden. Zu den Gesprächspartnern gehören deutsche Journalistinnen und Journalisten wie Anja Reschke (NDR), Jochen Wegner (Chefredakteur ZEIT ONLINE), Nikolaus Röttger (Chefredakteur Wired), Christoph Kucklick (Chefredakteur Geo) oder Uwe Vorkötter (Chefredakteur Horizont).

Medienprofis wie Sebastian Turner (Herausgeber Tagesspiegel) und Philipp Welte (Vorstand Burda), internationale Top-Journalisten wie Martin Baron (Chefredakteur Washington Post) oder Daisuke Furuta (Chefredakteur BuzzFeed Japan), aber auch Digitalexperten wie Bestseller-Autor Jeff Jarvis („What Would Google Do?“), LaSharah Bunting (Senior Editor for Digital Transition, New York Times) oder Wolfgang Blau (Chief Digital Officer Condé Nast International).

Informationsfreiheitsrecht BuchcoverDas Buch "Informationsfreiheitsrecht in der behördlichen Praxis" bietet einen Einblick in die Grundlagen und wesentlichen theoretischen Aspekte des Informationsfreiheitsrechts. Der Fokus liegt hierbei auf der Praxis. Anhand von Fallbeispielen wird die Materie im Hinblick auf das Verwaltungsverfahrens- und Verwaltungsprozessrecht für den Anwender aufbereitet. Die in der Praxis oftmals als schwierig und sperrig empfundene Bescheidtechnik wird durch Formulierungsbeispiele erläutert.

Das Handbuch ergänzt die einschlägigen Kommentare und Theoriewerke. Autoren sind Rolf Schwartmann, Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Technischen Hochschule Köln, Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht, und Sebastian Lohmann, Rechtsanwalt. 

 

 

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) führt eine Online-Umfrage bei Selbständigen und Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft durch. Themenschwerpunkte sind Arbeit und Qualifikation. Abgefragt werden sowohl die aktuelle Situation als auch Erfolgsstrategien, Arbeitsformen und Weiterbildungsmaßnahmen. Die Studie erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und mit Unterstützung der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

Auf Basis der erhobenen Daten sollen Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft abgeleitet werden. Die Befragung richtet sich insbesondere an Selbständige und Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten. Die Ergebnisse werden im Herbst 2017 im Rahmen des Monitoringberichts Kultur- und Kreativwirtschaft unter www.kultur-kreativ-wirtschaft.de kostenlos veröffentlicht. Hier geht es zur Umfrage: http://www.zew.de/kkw2017 

Whitepaper Fake NewsDer Verlag Fakten & Köpfe und die Kommunikationsberatung Dezes Public Relations haben ein Whitepaper zum Thema Fake News vorgelegt, das im Web kostenlos abrufbar ist. Autoren sind Journalisten, Juristen, Wissenschaftler und Experten aus Kommunikation und Versicherungswirtschaft. Diskutiert werden im Whitepaper zahlreiche, themenrelevante Fragen.

Dazu gehören: Was macht Fake News und andere Formen digitaler Angriffe auf Individuen oder Organisationen so erfolgreich? Wieviel Hysterie steckt in der Diskussion? Und welche Rolle spielen die Medien dabei? Wie können sich Privatpersonen, Unternehmen und Politiker gegen unwahre Behauptungen, Hasskommentare und Beleidigungen zur Wehr setzen? Wie realistisch ist es, die Verbreitung von Fake News per Gesetz verhindern zu wollen?

„Wir unternehmen hier die 360-Grad-Betrachtung eines Themas, an dem keiner vorbeikommt, der sich mit Medien beschäftigt“, sagt Herausgeber Hans-Peter Canibol. „Wir wollen einen Beitrag leisten, um die hitzige Debatte zu versachlichen“, ergänzt Co-Herausgeber Matthias Dezes.

Bentele Günter 1Bei den klassischen Berufen wie Ärzten oder Juristen gehört die Geschichte der Profession zum Kern professionellen Wissens. Man würde sich sehr wundern, wenn der eigene Hausarzt noch nie etwas vom Eid des Hippokrates gehört hätte. Günter Bentele (Foto), emeritierter Leipziger Kommunikationsprofessor, forscht seit 20 Jahren (auch) zur PR-Geschichte in Deutschland und stellt im „PR-Journal“ in einer Artikelserie einige für die Entwicklung des Berufsfelds wichtige Vertreter, Organisationen und Instrumente vor.

Die "Erfindung" der "modernen" Public Relations in Deutschland, das heißt das Aufkommen einer neuen, sozialen Praxis, eines Berufsfeldes, das für politische und wirtschaftliche Organisationen, aber auch die Gesellschaft als Ganzes wichtige Konsequenzen haben sollte, lässt sich mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts ansetzen. Eine wichtige Rolle spielte dabei Karl August Varnhagen von Ense. Mehr erfahren Sie in dem Beitrag von Günter Bentele. Der Teil 2 der Serie ist hier zu lesen.

  

DAPR Prüfungsausschuss 2017Unter Vorsitz von Peter Szyszka, Professor für Unternehmenskommunikation und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Hannover, hat an der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR), Düsseldorf, erstmals der neu konstituierte Prüfungsausschuss getagt. Das unabhängige Gremium setzt sich aus Kommunikatoren aus Lehre und Praxis zusammen.

Zu ihm zählen Ralf Breuer, Head of Budgeting & Functional Operations der Bayer AG, Alexandra Groß, Vorstand der Fink & Fuchs AG, Hartmut Kopf, Honorarprofessor am Institut für Soziale Innovationen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sowie Felix Osterheider, Honorarprofessor an der Hochschule Osnabrück. Weitere Informationen sind auf der Webseite der DAPR zu finden.

Zimmerling ThomasDie Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) unterstützt den Gesetzentwurf der SPD-Bundestagsfraktion zur Interessenvertretung. Der Entwurf umfasst ein Lobbyregister, die Einrichtung eines Interessenbeauftragten beim Deutschen Bundestag sowie einen legislativen Fußabdruck.

Dazu Thomas Zimmerling (Foto), DPRG- Vorstandsmitglied: „Im Grundsatz unterstützen wir den Vorstoß der SPD-Bundestagsfraktion, Prinzipien integrer Interessenvertretung in Gesetzesform zu gießen, diese damit allgemein verbindlich zu machen und so die Akzeptanz der Interessenvertretung im Land zu verbessern.“ Über Details wie zum Beispiel die vierteljährliche Registrierung, die im Vergleich zu den Regelungen des europäischen Transparenzregisters erheblichen bürokratischen Mehraufwand mit sich bringen würde, müsse noch diskutiert werden.