Mehr und mehr verschwinden die Grenzen zwischen realer und analoger Welt, denn wir integrieren zunehmend digitale Anwendungen in unser Leben und schaffen damit eine neue Wirklichkeit, die „Infosphäre“, um unseren Alltag zu bewältigen. Das Smartphone ist die Schnittstelle zwischen beiden Welten.

Ohne das Smartphone ist die mobile Kommunikation nicht möglich. Orte werden zum Beispiel mit Augmented oder Virtual Reality, Bezahldiensten, Medien-Einspielungen, Audio- und Video-Guides oder Navigation zu einem interaktiven Mittelpunkt des mobilen Anwenders. Sogar ein ganzer Museumsverbund, eine Zeitung oder ein Magazin, ein komplexes überregionales Produkt oder ein Projekt, ein Festival oder eine ganze Stadt, eine Region, ein Bundesland können in einen analog-digitalen Erlebnisraum verwandelt werden.

DPRG Berlin Sommerfest 2016 TDer Einladung zum Sommertreff der DPRG Landesgruppe Berlin-Brandenburg am 28. Juni folgten 50 Mitglieder. In heiterer, sommerlicher Abendstimmung konnte der Landesgruppenvorsitzende, Steffen Ritter, zahlreiche neue Mitglieder willkommen heißen. Der anregende und unterhaltsame Abend auf der Terrasse des Teehauses im Englischen Garten bot somit eine ganz eigene und Generationen übergreifende Möglichkeit der Begegnung und des fachlichen Austauschs.

Eine exquisite und very british angehauchte kulinarische Grundierung sowie ein spektakulärer Blick in den bunten Garten machten auch diesen Sommertreff wieder zu einem unvergesslichen Ereignis.

Digital Leadership 2016 TitelWie gelingt Kommunikation im digitalen Zeitalter? Es ist keine Frage von „oben“ oder „unten“ – diese Erkenntnis nahmen die 80 Teilnehmer einer Veranstaltung am 3. März im Orangelab in Berlin mit. Wie kann „Digital Leadership“ künftig definiert und wie Mitarbeiter- und Führungskräftekommunikation gesteuert werden? Experten gaben Einblicke in eine neue Kommunikationskultur. Veranstalter waren die DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg und die Agentur CB.e.

DPRG Berlin Factory 6 TitelWerkbänke gab es für die rund 20 Mitglieder der DPRG Landesgruppe Berlin-Brandenburg in der Berliner „Factory“ nicht zu besichtigen. Dafür eine lehrreiche Begegnung mit den Schöpfern der Industrie 4.0. Der 2014 gegründete, mittlerweile international bekannte Gründercampus auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei bietet auf rund 20.000 Quadratmetern Bürofläche, auf denen junge Startups ihre Ideen entwickeln und mit etablierten Unternehmen aus der „Old Economy“ teilen können.

Profitieren sollen davon beide Seiten, wie Lutz Kampfmann, Marketingchef der Factory, den Gästen erklärte: „Wir verstehen uns als Plattform, die Startups und Konzerne zusammenbringt.“ Die Geschäftsmodelle verändern sich seit Jahren radikal und schnell. Internetkonzerne wie Google dringen in die Reviere der klassischen Autobauer ein. Der US-E-Mobil-Pionier Tesla wird mit eigener Batterietechnik vom Autobauer zum Energielieferanten - und so weiter, so Kampfmann. Wenn die industriellen „Saurier“ gegenüber dieser neuen Konkurrenz bestehen wollen, brauchen sie neue Ideen.

„Explosion“ und „Disruption“, man spricht von „radikalem Umdenken“ – das Wording rund um die Digitale Transformation und Mitarbeiterführung klingt nach Revolution. Welche Folgen hat die Digitalisierung auf die Kommunikationsstrukturen in Organisationen? Wie sieht die Praxis aus? Wie schafft man eine neue Kommunikationskultur? Wie kann man mit Verunsicherung durch die Veränderungen umgehen? Welche neuen Kommunikationstools sind zielführend, welche Kompetenzen sind Erfolgsfaktoren? 

Vorstand DPRG Berlin BBDer neu gewählte Landesvorstand Berlin der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg tritt seine Arbeit an.

Vorne, von links: Steffen Ritter (wiedergewählter Landesvorsitzender), Susann Morgner, Sabine Clausecker (stellvertretende Landesvorsitzende), Christian H. Schuster.
Hinten, von links: Gerhard Mahnken, Thomas Scharfstädt, Janine Engel.

In den Hauptausschuss der DPRG wurden als Vertreterinnen und Vertreter Berlin/Brandenburgs Dr. Maria Borgmann, Astrid Drabant-Schwalbach und Thomas Scharfstädt gewählt.