DPRG MaternushausKoe25 1In diesen Dimensionen hätten das wohl die Wenigsten erwartet: Die Kommunikationsarbeit des Erzbistums Köln wurde in den vergangenen zwei Jahren auf eine neue Ebene gehoben. Laut Christoph Heckeley, dem Abteilungsleiter Information und Öffentlichkeit und Pressesprecher des Erzbistums Köln, arbeiten an den unterschiedlichen Stellen heute rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, die Organisationskommunikation des größten deutschen Bistums zeitgerecht zu gestalten. Jüngster Beleg: die Inbetriebnahme eines Newsdesk mit elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Digitalisierung, Krisenkommunikation, neue Kommunikationswege für Antworten auf Sinnfragen sind dabei die aktuellen Herausforderungen.

Die Besuchergruppe der DPRG-NRW zeigte sich beeindruckt. Rund 30 Mitglieder der nordrhein-westfälischen Landesgruppe der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) waren am 13. September die ersten offiziellen Besucher, die den neuen Newsdesk im Kölner Maternushaus präsentiert bekamen. Bistums-Kommunikationschef Heckeley freute sich, kurz nach der Eröffnung „gleich eine so fachkundige Besuchergruppe“ empfangen zu können.

Die neue Kommunikationszentrale des Erzbistums wurde erst Anfang September offiziell durch Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und Generalvikar Dominik Meiering eröffnet und in Betrieb genommen. Der Newsdesk ist die Organisationszentrale der Kommunikation im Erzbistum Köln, wo elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle Anfragen von Journalisten und Medienvertretern koordinieren. Außerdem übernehmen die Mitarbeiter am Newsdesk die Öffentlichkeitsarbeit, etwa für die Projekte des Erzbistums Köln. Geleitet wird der Newsdesk von zwei Chefs vom Dienst (CvD).

Einer von ihnen ist Michael Kasiske. Er stellte den DPRG-Besuchern die neue Arbeitsweise vor und unterstrich die Vorteile. Die Kommunikationsarbeit am Newsdesk führe zu einer agileren Zusammenarbeit im Team, zu mehr Transparenz und einer verbesserten Orientierung an den Bedürfnissen der Zielgruppen – Letzteres vor allem durch die integrierte Verzahnung von Themen und Kanälen.

Das Erzbistum Köln ist mit rund zwei Millionen Katholiken unter den deutschen Diözesen das mitgliederstärkste Bistum. Bei der Vielzahl der kirchlichen Rechtsträger sind rund 60.000 Hauptamtliche im kirchlichen Dienst. Davon zum Beispiel 1.600 Menschen im pastoralen Dienst, rund 21.000 Mitarbeiter im Bereich der caritativen Gesundheitshilfe, 11.400 Mitarbeiter in der Altenhilfe. Aber auch gut 2.300 Lehrkräfte, die knapp 30.000 Schülerinnen und Schüler unterrichten. Schätzungsweise 200.000 Menschen im Erzbistum Köln leisten ehrenamtliche Dienste.

DPRG-Landesgruppenvorsitzender Udo Seidel dankte am Ende für die tiefen Einblicke und die Gastfreundschaft in der Kommunikationszentrale des Erzbistums Köln. Und ein besonderer Dank ging an die Ideengeberin und DPRG-Organisatorin des Abends: Marie Therese Junkers. Seidel nutzte die Gelegenheit und lud gleich zur nächsten Veranstaltung der DPRG in NRW am 10. Oktober in Duisburg ein. Dann steht ab 18:30 Uhr ein Besuch beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. an.