Mehrere Städte Mitteldeutschlands überbieten sich derzeit in Marketing, Investitionen und Innovationen zum Reformationsjubiläum 2017. Die DPRG Landesgruppe Sachsen-Anhalt lädt in Kooperation mit der Landesgruppe Berlin-Brandenburg zu einer Uraufführung einer künstlerischen Aktion ein, exklusiv für die DPRG-Mitglieder. Diese findet am 4. April in Halle (Saale) statt.

Die Stadt Halle (Saale) als Auslöser und eigentliche Wiege der Reformation veranstaltet schon eine Woche vor dem Kirchentag, der in Halle und Luthers Geburts- und Sterbestädte Eisleben als „Kirchentag auf dem Weg“ begangen wird, eine Luther-Woche. Rund um die Bauwerke und Stätten der Reformation in Halle werden dazu ab April elf über zwei Meter große, markante Bibeln den Weg zu wesentlichen Orten der Reformation weisen: zum Beispiel in die Marktkirche, in der Luther mindestens dreimal gepredigt hat und in der seine Original-Totenmaske liegt, zur neuen Residenz Kardinal Albrechts von Brandenburg, des Erzbischofs von Magdeburg und Mainz, in den Dom oder in die Moritzburg, jenen Hort des Ablasshandels.

Mehr noch: In einer Luther-Broschüre, aber auch an den überdimensionalen hölzernen Bibeln wird auf eine App verwiesen, über die der Besucher am jeweiligen Ort des Geschehens die Augmented Reality, also eine App-gestützte erweiterte Realität der Disputation zwischen Kardinal Albrecht und Martin Luther erleben kann. Dazu kann man inmitten der beiden Mimen ein Selfie mit Luther, Albrecht und sich selbst vor dem jeweiligen historischen Bauwerk machen.

Zum Abschluss geht es ins Hallesche Brauhaus, in dem dem Erzbischof seinerzeit seine Frauen und Reichtümer zugeführt wurden und in dem noch heute eine Ausstellung von Kardinal Albrecht eingelagert ist. Auch hier gibt es eine hölzerne Bibel und eine Augumented-Reality-Show.

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