DPRG Halle Luther 2017Die DPRG-Landesgruppen Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg waren am 4. April in Halle (Saale) auf den Spuren Luthers und Kardinal Albrechts unterwegs, virtuell und ganz real. Mithilfe der App "Luther virtuell" erschienen die beiden Protagonisten direkt auf dem Bildschirm des eigenen Smartphones. Ganz real hingegen war die Führung durch Stefan Voß, Geschäftsführer Stadtmarketing Halle, der die Aktivitäten der Stadt zum 500. Reformationsjubiläum vorstellte.

Die DPRG-Mitglieder konnten am jeweiligen Ort des Geschehens per Augmented Reality die Disputation zwischen Albrecht Kardinal von Brandenburg und Martin Luther miterleben. Zudem konnten sie inmitten der beiden Mimen ein Selfie mit Luther, Albrecht und sich selbst vor dem jeweiligen historischen Bauwerk machen. Zum Abschluss des Besuchs ging es ins Hallesche Brauhaus, zu echtem Austausch und zu realen Erfrischungen.

Die Stadt Halle (Saale) als Auslöser und eigentliche Wiege der Reformation veranstaltet schon eine Woche vor dem Kirchentag, der vom 25. bis 28. Mai in Halle und Eisleben als „Kirchentag auf dem Weg“ begangen wird, eine Luther-Woche. Rund um die Bauwerke und Stätten der Reformation in Halle werden dazu ab April elf über zwei Meter große, markante Bibeln den Weg zu wesentlichen Orten der Reformation weisen: zum Beispiel in die Marktkirche, in der Luther mindestens dreimal gepredigt hat und in der seine Original-Totenmaske liegt, zur neuen Residenz Kardinal Albrechts von Brandenburg, des Erzbischofs von Magdeburg und Mainz, in den Dom oder in die Moritzburg, den Hort des Ablasshandels.

Fotocredit: Marie Schultz, Halle (Saale)