DIRK Konferenz LogoDie 20. Konferenz des Deutschen Investor Relations Verbandes (DIRK) findet in diesem Jahr am 12. und 13. Juni 2017 in Frankfurt am Main statt.

Mitglieder der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) können an diesem Branchentreff für Kapitalmarktspezialisten und Entscheider aus Politik und Wirtschaft zu gleichen Konditionen teilnehmen wie Mitglieder des DIRK. Dazu melden sie sich mit dem Kennwort „DPRG“ an.

Das Motto der zweitägigen Fachveranstaltung lautet „Was sind unsere Werte? – Investor Relations zwischen Renditestreben und ethischen Leitbildern.“ Am ersten Konferenztag finden in dem neuen Format wieder mehrere Parallelveranstaltungen an unterschiedlichen Orten in Frankfurt statt. Der zweite Tag im Grand Hotel Westin bietet eine bewährte Mischung aus Keynotes, Podiumsdiskussionen, Fachausschuss sowie zahlreichen Workshops und Vorträgen. Am Abend werden die Gewinner des „Deutschen IR-Preises 2017“ gekürt. Nähere Informationen dazu auf der Website des DIRK.

 

DIRK Guide 1Der Deutsche Investor Relations Verband (DIRK) hat soeben in Gemeinschaft mit der Rechtsanwaltskanzlei Allen & Overy LLP ein Handbuch zu der seit Juli 2016 geltenden, geänderten Marktmissbrauchsverordnung veröffentlicht (144 Seiten). Darauf weist der Leiter des DPRG-Arbeitskreises „Finanzkommunikation“, Manfred Piwinger, hin. Print-Exemplare des Handbuchs können von Mitgliedern der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) bestellt werden – unentgeltlich über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Von der Marktmissbrauchsverordnung werden unter anderem so zentrale Punkte wie Ad-hoc-Publizitiät, Insidergeschäfte, Verbot der Marktmanipulation sowie Eigengeschäfte von Führungskräften erfasst. Ziel dieser Veröffentlichung des DIRK ist es, die Grundprinzipien des neuen Rechtsrahmens komprimiert und anschaulich aufzubereiten, um Kollegen der Investor Relations die tägliche Arbeit zu erleichtern.

Bei der Identifizierung von Verstößen gegen das Aufsichtsrecht kommt „Whistleblowern“ (Enthüller/Hinweisgeber) eine große Bedeutung zu. Sie können, schreibt die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) in ihrem neuesten Report, „wertvolle Beiträge dazu leisten, das Fehlverhalten einzelner Personen oder ganzer Unternehmen innerhalb des Finanzsektors aufzudecken und die Folgen dieses Fehlverhaltens eindämmen.“ Eine besondere Rolle kommt dabei Personen zu, die über ein besonderes Wissen zu Unternehmensinterna verfügen. Etwa weil sie dort angestellt sind oder in einem sonstigen Vertrags- oder Vertrauensverhältnis zu dem Unternehmen stehen.

Piwinger ManfredSein Name steht wie nur wenige für die Professionalisierung der Public Relations in Deutschland: der Journalist, langjährige PR-Praktiker und Kommunikationswissenschaftler, Unternehmensberater, Publizist und frühere Hochschuldozent Manfred Piwinger (Foto). Seine inzwischen über 50-jährige Laufbahn in der Kommunikationsbranche macht ihn zu einem der Dienstältesten unter den professionellen Kommunikatoren der Republik.

Von seiner Wahlheimat Wuppertal aus hat Piwinger einen wahrlich substanziellen Beitrag zu den Grundlagen der professionellen Kommunikation geleistet. Seine publizistische Tätigkeit (allein über 250 Fachbeiträge in Journals, Online-Diensten und Büchern, Mitherausgeberschaft und das Verfassen mehrerer Standardwerke zu den Themen Investor Relations, Kommunikations-Controlling, Immaterielle Vermögenwerte sowie Unternehmenskommunikation, Herausgabe einer Lose-Blatt-Sammlung) ist umso bemerkenswerter, weil sich hier ein Praktiker zu Wort meldet.

Piwinger ManfredDie Bundesregierung hat laut einer Pressemitteilung vom 21. Juni den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) beschlossen. Darauf wies der Leiter der Arbeitsgruppe Finanzkommunikation der DPRG, Manfred Piwinger (Foto), hin.

Mit dem Gesetzentwurf setzt die Bundesregierung die sogenannte CSR-Richtlinie um. CSR steht für Corporate Social Responsibility, also für die Verantwortung von Unternehmen, für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Nach dem Gesetzentwurf müssen bestimmte große, insbesondere am Kapitalmarkt tätige Unternehmen, in ihren Lageberichten künftig verstärkt auch nichtfinanzielle Themen darstellen. Erforderlich werden dabei vor allem Angaben über Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Korruptionsbekämpfung.

Der Arbeitskreis Finanzkommunikation der DPRG lädt für den 2. März zu einem Treffen in Frankfurt am Main ein. 

Professorin Inge Wulf, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Clausthal, spricht über die gestiegenen Anforderungen an die Berichterstattung von Unternehmen. Das Thema lautet: „Reporting immaterieller Vermögenswerte – Was ist neu? Was muss getan werden?“

Anlass ist die in den neuen Rechnungslegungsvorschriften geforderte Verknüpfung finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren. Diese Berichtspflichten werden sich erheblich auf die Außendarstellung von Unternehmen auswirken. Deshalb wird sich die Diskussion auch der Frage widmen, wie die neuen Berichtsformate „wertschöpfend“ kommuniziert werden können.

Als junge Kommunikationsdisziplin bereichert Finanzkommunikation die Branche und erweitert das Kommunikationswissen. Im DPRG-Arbeitskreis "Finanzkommunikation" haben sich einige Kollegen zu einem lockeren Netzwerk zusammen gefunden. Sie verfolgen Entwicklungen auf den Finanzmärkten und halten ständigen Kontakt zu den einschlägigen Verbänden. Neben dem DIRK sind das der DVFA und fallweise das Deutsche Aktieninstitut. Der Arbeitskreis ist innerhalb der DPRG Ansprechpartner für interessierte Kolleginnen und Kollegen – in zunehmendem Maße auch für Studenten.

Er hat erreicht, dass der DIRK in der Jury für den Deutschen PR-Preis mit seinem Präsidenten prominent vertreten ist. Über die Website der DPRG haben Kolleginnen und Kollegen und andere Interessierte Zugriff auf die Literaturdatenbank des DIRK. Beide Verbände begünstigen sich wechselseitig. Für alle Veranstaltungen gelten für die Mitglieder der jeweiligen Verbände dieselben vergünstigten Konditionen. Der Arbeitskreis "Finanzkommunikation" handelt anlassbezogen. Unter anderem wirkte er beim Kongress Finanzkommunikation anlässlich der Anlegermesse Düsseldorf mit, der von führenden Verbänden der Kommunikations- und Finanzwirtschaft getragen wurde.