Executive Modus BuchcoverStefan Wachtel, einer der renommiertesten Coaches für Führungskräfte, hat bei Hanser sein zehntes Buch veröffentlicht: „Executive Modus. 12 Taktiken für mehr Führungswirkung“. Auf knapp 200 Seiten verdichtet er Erfahrungen aus 20 Jahren Arbeit mit Spitzenmanagern der deutschen Wirtschaft – in flottem Stil und beherzter Atemführung.

Dieses Buch, geschrieben aus der Praxis für die Praxis, verbindet einprägsam Rhetorik, Persönlichkeits-PR und Führungsstil. Damit schält Wachtel den Kern gelungener Rhetorik heraus, welche die Tradition „Psychagoge“ nennt, „Seelenführung“. Rede ist Führung. Und der Redner führt, wenn er nicht als „Experte“ auftritt, sondern als „Executive“. Was beide voneinander unterscheidet und welche Kunstgriffe den „Executive-Modus“ ausmachen, ist das Thema des Buches.

Bazil VazrikWas sind die alten, neuen und ganz neuen Social-Media-Kanäle? Wie werden sie heute in der Unternehmenskommunikation genutzt? Was bedeuten sie konkret für Sprache und Sprachkultur der Unternehmen? Ist die Zeit der Redenschreiber vorbei? Oder ganz im Gegenteil? Über diese Fragen hat Andreas Schmidt, Projektleiter Vorstandsauftritte und Führungskräftekommunikation bei der Deutschen Telekom, in seinem Vortrag „Tweets, Snaps, Chatbots – Alles neu durch neue Medien?“ auf der Sitzung des DPRG/VRdS-Arbeitskreises „Sprache und Unternehmenskultur“ am 22. September in Frankfurt gesprochen.

Es gibt viele neue Medien. Noch neuere kommen immer wieder hinzu, und die älteren brauchen Zeit, um in ihrer Funktion und Wirkung ausschöpfend erprobt zu werden. Daher können wir kaum einen vollständigen Überblick über die neuen und neuesten Medien gewinnen.

Bazil VazrikBanken haben den Ruf, verkopft, verzahlt und verrechtlicht zu sein – entsprechend präzise, kühl und humorlos ihr Kommunikationsstil. Die ING-DiBa zeigt, dass es auch anders geht – vor allem sprachlich. Was zeichnet die  aus? Nach welchen Leitlinien richtet sich diese Kultur? Wie nehmen Kunden und Mitarbeiter diese Sprache wahr?

Über diese Fragen hat Natascha Derbort, Brand Experience ING-DiBa, in ihrem Vortrag: „Was verstehen wir bei der ING-DiBa unter Sprachkultur?“ auf der Sitzung des DPRG/VRdS-Arbeitskreises „Sprache und Unternehmenskultur“ am 24. Februar in Frankfurt am Main gesprochen.

Der Arbeitskreis "Sprache und Unternehmenskultur" ist aus der Zusammenarbeit von DPRG und VRdS, dem Verband der Redenschreiber deutscher Sprache, hervorgegangen und richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die sich mittelbar oder unmittelbar mit der Sprache in Unternehmen befasst sind: als PR-Verantwortliche, als Mitglieder der Kommunikationsabteilungen, als Redenschreiber. Auch selbstständige PR-Berater, Redenschreiber oder Journalisten sind willkommen.

Die Grundfrage des Arbeitskreises, die alle anderen Teilaspekte der Sprache umfasst, lautet: Welchen Beitrag leistet die Sprache zur Wertschöpfung bei? Und weiter: Wie gehen Unternehmen mit der Sprache um? Haben sie Techniken des Sprachmanagements entwickelt und wenn ja, welche? Anglizismen, stilistische Fragen oder rhetorische Kunstgriffe sind Teilaspekte und Mittel, die nur im Lichte der Wertschöpfung bedeutsam sind. Die weitaus wichtigeren Fragen betreffen das Geflecht von Sprache, Image, Identität, Werte und werden von Wissenschaftlern und Kommunikationsfachleuten aus theoretischer und praktischer Sicht angeschnitten.