Communication Benchmarking 2019Budgets und Personalressourcen, Strukturen und Prozesse – dazu gab es im deutschsprachigen Raum bisher kaum umfassende Informationen. Die Communication Benchmarking Initiative hatte in 2017 erstmalig Daten zur Organisation der Unternehmenskommunikation erfasst und vergleichbar gemacht. Jetzt geht das Benchmarking in die zweite Runde.

40 Unternehmen hatten in 2017 teilgenommen. Erstmalig lagen damit fundierte Basisdaten zur Unternehmenskommunikation vor. Diese werden wichtiger in einer Zeit der Effizienzprogramme und Restrukturierungsmaßnahmen, in der sich Unternehmenskommunikation im Wettbewerb um Budgets und Personal immer stärker behaupten und den eigenen Ressourcenbedarf gegenüber dem Management nachvollziehbar begründen muss.

Die Idee für eine Communication Benchmarking Initiative entstand aus dem Kreis mehrerer Unternehmen. Angestoßen von Christoph Zemelka, damals Leiter Unternehmenskommunikation der Robert Bosch GmbH, hatte sich im Jahr 2016 ein Arbeitskreis zusammengefunden: Vertreter von Bosch, BASF und Siemens hatten mit wissenschaftlicher Begleitung durch Professor Ansgar Zerfaß das Konzept für ein Benchmarking erarbeitet. Christoph Lautenbach und Jan Sass hatten das Konzept als Projektpartner maßgeblich mitentwickelt und die Studie 2017 erstmalig durchgeführt.

Die Kosten für die Teilnahme liegen für Erstteilnehmer bei 6.000 Euro.Die Teilnehmer erhalten einen individualisierten Benchmarking-Bericht mit Top-Kennzahlen, Grafiken und einer Kommentierung der Gesamtdaten. Der Bericht stellt die eigenen Daten im Vergleich zu den aggregierten Gesamtdaten aus. Jedes Unternehmen erhält die Möglichkeit, in einer moderierten Webkonferenz die Ergebnisse mit den Projektmanagern und dem wissenschaftlichen Berater zu besprechen. Außerdem werden alle Teilnehmer zu einem Workshop eingeladen. Im Kreis der Teilnehmer können Erfahrungen mit dem Benchmarking und mit der Nutzung der Ergebnisse ausgetauscht werden. Hier gibt es weitere Infos.