CCJ Campus LingenAb sofort ist die sechste Ausgabe des Corporate Communications Journals (CCJ) online, die in diesem Semester unter dem Titelthema „Aktuelle Forschungsthemen“ die Vielfalt der Fragestellungen und Themen rund um die Unternehmenskommunikation aufzeigen will. Das Journal verbindet Wissenschaft, Theorie und Praxis, indem Studierende auf Basis ihrer Seminar- oder Abschlussarbeiten einen wissenschaftlichen Beitrag zu einem übergeordneten Thema aus der Organisationskommunikation veröffentlichen können. Herausgeber ist das Institut für Kommunikationsmanagement am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. 

„Das CCJ gibt uns Studierenden nicht nur die Möglichkeit, erste wissenschaftliche Beiträge zu publizieren. Es dient auch der Bereitstellung und Vernetzung von Wissen, Erkenntnissen und spannenden Ergebnissen – wie beispielsweise denen von der Tagung ‚Mit Kommunikation in Führung gehen‘“, sagt Vera Hemker, eine der Autorinnen und Autoren der aktuellen Ausgabe. Denn neben den vier Beiträgen, die aus Abschlussarbeiten im Studiengang Kommunikation und Management entstanden sind, schildern fünf Autorinnen in zwei Kommentaren ihre Eindrücke vom Forschungskolloquium „Mit Kommunikation in Führung gehen“, das die Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg am 26. und 27. Oktober 2017 durchgeführt hat.

Das inhaltliche Band, das alle Beiträge zusammenhält, ist ein grundlegendes Konzept aus der Unternehmenskommunikation: Organisationen müssen mit ihren Stakeholdern interagieren beziehungsweise kommunizieren, um sich sicher in ihrem Umfeld bewegen zu können. Dementsprechend spannend sind die einzelnen Gebiete aus dem Forschungsfeld. Beispielsweise hat sich Sebastian Schmeink mit seinem Thema intensiv auseinandergesetzt, weil „das Thema Stromnetzausbau hochgradig emotional besetzt ist. Es hat mich gereizt, diesem Sachverhalt aus rein wissenschaftlicher Sicht zu begegnen. Die Doppelrolle der Lokaljournalisten hat mich dabei besonders interessiert: Sie sind Teil des lokalen Kommunikationsraums und haben zugleich eine professionelle Funktion zu erfüllen. Da müsste ein Spannungsfeld vorprogrammiert sein.“

Das Journal bietet den Studierenden auf einfache Weise, sich in Sachen eigener Publikation auszuprobieren und ihre erarbeiteten Erkenntnisse an Kommilitonen und andere Interessierte weiterzugeben. „Die Zusammenarbeit mit dem CCJ-Team war super. Ich habe meinen Abstract eingereicht, die Freigabe bekommen, meinen Beitrag verfasst und Feedback erhalten. Das war sehr unkompliziert und hat mich weitergebracht. Neben meinem Arbeitsleben im Unternehmen habe ich nun meine erste wissenschaftliche Veröffentlichung – etwas Stolz ist definitiv mit dabei“, resümiert Sebastian Schmeink.

Lisa Schlichting hält eine eigene Publikation im CCJ für eine wertvolle Erfahrung, „denn so habe ich zum ersten Mal selbst erleben können, wie es ist, in der Forschung zu arbeiten. Für Studierende ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, einen ersten Schritt in Richtung Wissenschaft zu machen.“ Auch die Autorinnen Olivia Klaes, Kathrin Schleines und Laura Terstiege freuen sich über ihre gemeinsame Veröffentlichung: „Das CCJ bietet uns Studierenden eine gute Möglichkeit, etwas Eigenes zu publizieren. Unsere Tagung ‚Mit Kommunikation in Führung gehen‘ war als Beitragsthema besonders spannend für uns, weswegen es uns viel Spaß machte, darüber zu schreiben. Das konstruktive Feedback der Reviewer während der Erarbeitung hat uns auch noch einmal einiges erleichtert. Es war eine tolle Zusammenarbeit.“

 Wer selbst mal einen Beitrag in einer der nächsten Ausgaben veröffentlichen will, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei Gesa Werner, der aktuellen Redakteurin des CCJ, melden. 

Die aktuelle Ausgabe des Corporate Communications Journals ist unter folgendem Link kostenlos abrufbar.