Produktfehler, ein Anschlag, Havarien, Entführungen, Erpressungen oder Korruption treffen Unternehmen scheinbar plötzlich und „kein Kommentar“ macht alles schlimmer. Wie genau können sich Unternehmen und Organisationen auf Krisensituationen vorbereiten? Welche Strukturen sollten aufgebaut werden? Welche Fallstricke sind zu beachten? Antworten geben drei Experten auf einer Veranstaltung der DPRG-Landesgruppe Baden-Württemberg am 17. November in Mannheim.

Den Impuls für die folgende Podiumsdiskussion gibt der Krisenspezialist Michel Doermer. Doermer ist Gründer, Kommunikationsberater und Medientrainer bei der Manufaktur für Strategie und Kommunikation, Frankfurt am Main. Der ehemalige Bloomberg-Journalist beriet unter anderem bei der Havarie der Costa Concordia. Sein Beratungsschwerpunkt liegt auf Krisenvorsorge und ad-hoc Support im Ernstfall.

Anschließend diskutieren Doermer und zwei weitere Experten für Krisenkommunikation und Krisenmanagement über den Umgang mit Sondersituationen. Dies sind Klaus Treichel und Torsten Rössing. Treichel ist Leiter Corporate Communications für ABB in Europa und verantwortlich für die Unternehmenskommunikation bei der deutschen ABB-Landesgesellschaft in Mannheim. In diesere Rolle ist er für die Krisenkommunikation in rund 60 Ländern zuständig. Rössing ist Geschäftsführender Gesellschafter bei der Ewald & Rössing in Mainz. Er berät Unternehmen im Aufbau von Krisenstäben und Krisenreaktionsstrategien und leitete als Interims-Manager Krisenteams verschiedener Unternehmen. Er ist Mitglied des Arbeitskreises Krisenkommunikation und Issues Management der DPRG. Moderator der Diskussion ist Uwe Schick von Schick! Communications in Wiesloch.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden.