Pollmann RainerViele Kommunikationsverantwortliche sehen sich in ihren Unternehmen hinsichtlich ihres Budgets und des Wertschöpfungsbeitrags von Kommunikationsarbeit in der Rechtfertigungsecke. Kommunikations-Controlling ist die Chance, aus dieser wahrgenommenen Position herauszukommen. Wie PR-Schaffende vorgehen können, war Thema einer Veranstaltung der DPRG-Regionalgruppe Augsburg/Schwaben.

Rund 30 PR-Professionals von Unternehmen, Institutionen und Agenturen kamen zur "DPRG zum Feierabend" am 2. Mai in Augsburg. Das Interesse zeigte auch, dass Kommunikations-Controlling zwar ein eher „trockenes“ Thema ist, aber auch „eines der aktuell dominantesten in der PR-Branche“. Dies erklärte Josef Schmaus, Leiter der Regionalgruppe.

DPRG Bayern Com X 2016 2Knapp 30 Pressesprecher, Kommunikationsberater und Mitarbeiter aus Kommunikationsabteilungen und Agenturen haben am 17. Februar kontrovers über Ansprüche und Zufriedenheit der Bürger mit der Kommunikation von Unternehmen und Organisationen diskutiert. Die Veranstaltung fand in der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München statt. Michael Bürker, Professor an der Hochschule Macromedia, hatte in seinem Eingangsreferat zentrale Ergebnisse der „Com-X“-Studie vorgestellt.

Podiumsgast Andreas Haas, Münchner Standortleiter von fischerAppelt, führte die teilweise ernüchternden Ergebnisse auf die noch zu gering ausgeprägte Bereitschaft vieler Unternehmen zurück, intensiver auf die thematischen Interessen ihrer Anspruchsgruppen einzugehen. Überraschungsgast Lars Rademacher, Professor an der Hochschule Darmstadt, konstatierte, in vielen Unternehmen herrsche nach wie vor eine Top-down-Kommunikation.

Haffa AnnegretGroße Unternehmen mit großen Etats haben es leicht, Zugang zu Facebook, Google, Pinterest, YouTube und Co. zu finden. Agenturen dagegen wird der Zugang erschwert, sie kommen nicht an das notwendige Know-how, um erfolgreich Social Media-Kampagnen aufzusetzen. Machtgefüge und Budgets für digitalen Content verschieben sich zugunsten der Plattformanbieter und internen Abteilungen großer Unternehmen. Welche Digitalisierungskompetenz brauchen Agenturen heute, um sich am Markt zu behaupten?

Die DPRG-Landesgruppe Bayern startet mit einem prallgefüllten Programm in das neue Jahr. Heute (26. Januar) findet der 13. Münchner Agenturgipfel in der IHK Akademie München statt. DPRG-Mitglieder erhalten 15 Prozent Rabatt auf die Tickets.

Am 27. Januar treffen sich die Young Professionals zum Stammtisch im Café Cord in München. David Schimm, Koordinator im DPRG-Landesvorstand Bayern, wird das Mentoring-Programm der DPRG vorstellen. Berufseinsteiger profitieren hier vom Wissen und der Erfahrung erfolgreicher Kommunikationsmanager. Dabei stehen die aktive Karriereplanung, eine individuelle Persönlichkeits- und Karriereförderung sowie der Netzwerkaufbau im Vordergrund. Weitere Infos.

So läuft es in Bayern

Mit rund 340 Mitgliedern, PR-Fachleuten aus Unternehmen, Agenturen und Verbänden einschließlich einer großen Zahl von Young Professionals, ist die DPRG Landesgruppe Bayern eine der größten Regionalorganisationen des bundesweiten PR-Verbandes. Wir vertreten die beruflichen Interessen unserer Mitglieder und fördern das Ansehen des Berufsstandes. Erfahrungsaustausch und wissenschaftliche Durchdringung der PR gestalten wir gemeinsam mit den entsprechenden inländischen, ausländischen und internationalen Organisationen und Verbänden. Die bayerische Landesgruppe ist überaus aktiv. In den zurückliegenden Jahren haben wir im Durchschnitt drei Veranstaltungen pro Monat durchgeführt.

Gastgeber für die Welt der Kommunikation

München ist Gastgeber für überregionale und auch kommunikations- übergreifende Veranstaltungen. 2011 fand das erste DPRG-Forum zum Thema "Werte" in München statt. In Bayern planen und realisieren wir auch Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Kommunikationsverbänden und -organisationen (z.B. BJV, Pressesprecherforum). Grenzüberschreitende Veranstaltungen vor allem mit Österreich fanden stets großes Interesse.